(openPR) PERG/Österreich. Ein neues Social Community Projekt sorgt derzeit im Internet für Furore. Die Internetplattform „onefriendaday.org“ stellt Menschen aus aller Welt einander vor. Der Clou dabei: jeder Nutzer bekommt pro Tag nur einen Kontakt zugeteilt – und das zufällig. Durch den Wegfall von persönlichen Auswahlkriterien wollen die Gründer interkulturelle Zufallsfreundschaften entstehen lassen und somit die Kommunikation über Landesgrenzen hinweg fördern.
Die Idee zu diesem etwas anderen Netzwerk kam den Gründern von „onefriendaday“ Alex Feiglstorfer und Christian Obermayr beim Surfen auf den Community-Klassikern Facebook, MySpace und Xing. Dabei fiel ihnen auf, dass es zwar scheinbar unendliche Kontaktmöglichkeiten gibt, jeder sich seine Bekanntschaften aber immer nach persönlichen Kriterien – wie dem Herkunftsland oder einer gemeinsam besuchten Schule bzw. Universität, aussucht. So kann es passieren, dass interessante Menschen oft schon vor dem näheren Kennenlernen „aussortiert“ werden.
Schade, dachten sich die beiden Seitenbetreiber aus Österreich, die mit ihrem Projekt nun Kommunikation über Kultur- und Landesgrenzen hinweg fördern wollen. „Wir geben den Nutzern der Seite die Möglichkeit, eigene Vorurteile auszuschalten und bieten ihnen jeden Tag eine neue Freundschafts-Überraschung“, so Alex Feiglstorfer.
Bei „onefriendaday“ soll es außerdem keine „Wegwerfkontakte“ geben, da die Nutzer nur einen Kontakt pro Tag erhalten. „Es gibt bei uns kein Umtauschrecht für den täglichen Freund. Damit wollen wir die Nutzer dazu animieren, der fremden Person mit Neugier aber auch mit Wertschätzung gegenüber zu treten“, erklärt Christian Obermayr.
Nur ein Kriterium ist für die Zuweisung des neuen Freundes nötig und erlaubt: die gemeinsam gesprochene Sprache. Ist die neue Bekanntschaft geknüpft, kann sie mit verschiedenen Funktionen wie Chat, Bildergalerien oder Onlinespielen auch gleich vertieft werden. Für Nutzer, denen gerade nicht nach einem neuen Kontakt ist, bietet die Plattform die Möglichkeit, bereits geknüpfte Freundschaften zu pflegen. Die Liste der eigenen Zufalls-Bekanntschaften steht unbegrenzt lange auf der Seite zur Verfügung.
Das Hauptziel von „onefriendaday ist es, auf spielerische Weise die interkulturelle Kommunikation zu fördern. „Wir sind keine Konkurrenz zu Plattformen wie Xing, Facebook oder MySpace, sondern eine spannende Ergänzung für aufgeschlossene Internet-Nutzer“, meint Alex Feiglstorfer.
Für die Zukunft haben die beiden Erfinder des Projektes große Pläne: sie planen weitere Plattformfunktionen sowie eine IPhone-Applikation und wollen so bald über eine Million Nutzer für ihre Art der Völkerverständigung begeistern.








