(openPR) Der Begriff Burnout beschreibt einen körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand, der sich vor allem in chronischer Müdigkeit, verminderter Leistungsfähigkeit und einem allgemeinen Antriebsverlust äussert.
Permanenter Stress ist eine Basis für Burnout. In unserer heutigen Gesellschaft gibt es allerdings kaum jemanden, der nicht unter Stress steht, und doch hat nicht jeder ein Burnout oder ist gefährdet. Es gibt also weitere Faktoren, die zum Stress dazukommen müssen, um in ein Burnout zu führen. Elementar sind das Gefühl der Überforderung und die mangelnde oder verloren gegangene Fähigkeit zur Erholung. Stress und kurzfristige Überforderung können normalerweise durch Pausen und Abstand verarbeitet werden. Wenn es aber nicht mehr gelingt, durch die Beschäftigung mit anderen Interessen, durch Schlaf, durch Auszeiten am Wochenende oder durch Ferien Erholung zu finden, dann wird es gefährlich.
Unabhängig von Beruf, Alter oder Geschlecht kann ein Burnout jeden treffen. Meist sind die Betroffenen besonders engagierte Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst haben und die in Ihrem Tätigkeitsgebiet Überdurchschnittliches leisten. Eine besonders hohe Gefährdung ist bei sozialen Berufen zu beobachten: Ärzte, Pflegepersonal, Pfarrer, Lehrer sind einige der Berufe, die immer wieder herausstechen.
Durch das Burnout ergeben sich Änderungen im Verhalten und schleichend auch in der Persönlichkeit eines Menschen. Früh schon ist eine Vernachlässigung der bestehenden sozialen Kontakte feststellbar. Der Freundeskreis, der Partner, die Familie bemerken einen Rückzug, können diesen aber meist nicht richtig interpretieren. Mehr und mehr entwickelt der Burnout-Betroffene auch körperliche Probleme, beispielsweise Schlafstörungen, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Kopfschmerzen, Tinnitus, Blutdruckinstabilität. Burnout ist durch eine Abwärtsspirale gekennzeichnet. Gesundheitliche Probleme nehmen zu, soziale Isolation nimmt zu, familiäre und freundschaftliche Beziehungen werden von Betroffenen immer mehr zerstört. Im Verlauf nimmt die Suchtgefährdung stark zu: Tabletten, um zu schlafen, um wach zu werden, gegen die Kopfschmerzen und um die Leistung zu erhöhen. Alkohol und andere harte Drogen, um vermeintlich abschalten zu können und „Ruhe“ zu finden. Wenn es nicht gelingt gegenzusteuern, besteht die Gefahr, dass das Burnout in Drogenabhängigkeit, in einer Depression oder einem Suizid endet.
Die neue Informationsplattform www.burnout-info.ch von Proxena informiert ausführlich über das Burnout Syndrom und stellt Symptome, Ursachen, Verlauf sowie Therapie- und Präventionsmassnahmen vor.








