(openPR) Seit dem 03.03.2010 steht fest: den NRW-Tag 2013 richtet die Kleinstadt Hückeswagen im Oberbergischen Kreis aus. Schon die Bewerbung für dieses Mega-Event wurde von vielen belächelt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Dies gilt vor allem für die kleinen Städte und Gemeinden. Und noch mehr für die jeweiligen Einwohner. Denn neben wirtschaftlichen Problemen kämpfen kleinere Gemeinden auch mit der Abwanderung ihrer
Einwohner. Was tun? Werden die Steuern erhöht, wandert der ansässige Gewerbebetrieb in andere Regionen, und Familien bauen ihr Haus in einer kostengünstigeren Gegend. Wenn also schon die Städte nicht sparen können und wollen, muss von Auswärts was kommen. Dies geht aber nur durch mächtig viel Action und Rambazamba, um es einmal in Umgangssprache zu formulieren.
Die Stadt Hückeswagen hat sicherlich die gleichen Probleme wie alle anderen auch. Aber sie traut sich was. Stadt und Bürger haben begriffen, das nur etwas geschieht, wenn Einnahmen von ausserhalb generiert werden können. Dieser Trend wurde vor gut zwei Jahren eingeläutet. Zuerst gewann man mit Unterstützung der Einwohner den Städtewettbewerb WDR2 für eine Stadt. Es folgte das sensationelle Sommerbob-Rennen quer durch die Innenstadt, dann das legendäre Konzert der Gruppe GROBSCHNITT im Oktober 2009 und im Juni 2010, und nun ein Mega-Event mit 500.000 Besuchern am NRW-Tag 2013. Geschickt wurde mit allen Aktionen die ansässigen Unternehmen gestärkt, und damit sind selbstverständlich höhere Einnahmen aus Steuern und Gebühren zu erwarten. Sie möchten ein Beispiel? Ein kleines asiatisches Restaurant, bis vor kurzem mäßig besucht aber mit tollen Gerichten, wurde vor allem in die GROBSCHNITT-Konzerte mit eingebunden. Ergebnis heute: es wurden weitere Servicekräfte eingestellt, und der Chef freut sich einen Ast ab. Das dabei alle Hotels und Pensionen ausgebucht sind, sei nur kurz erwähnt.
Aber auch die heimische Presse spielt eine wichtige Rolle. Und die steht in vollem Umfange hinter allen Aktionen. Das Hückeswagen den Zuschlag seitens der Landesregierung für den NRW-Tag 2013 erhielt, war eine logische Konsequenz aus allen bisher getätigten Maßnahmen. Vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl an die anderen Gemeinden, ihre Einwohner massiv bei der Umsetzung von Ideen und Visionen zu unterstützen. Hückeswagen selbst hat keinen Bahnhof, keine S-Bahn, und knapp 16.000 Einwohner. Sie finden hier auch keine Großindustrie. Dafür aber jede Menge Freiraum für Zukunft und Perspektiven.
Sind Sie bereit für Hückeswagen?












