(openPR) Düsseldorf, 4. März 2010. Mittelständische Wohnungs- und Hausverwaltungen haben 2009 ein gutes Geschäftsjahr erlebt. Nach Untersuchungen des RDM Bezirksverbands Düsseldorf konnten die spezialisierten Mitgliedsunternehmen in den Städten und Kreisen Ratingen, Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Mettmann, Neuss sowie in der NRW-Landeshauptstadt ihren Umsatz im Schnitt um 8 bis 10 Prozent steigern. „Angesichts der schwierigen Wirtschafts- und Konjunkturlage in der Region ist das ein ausgezeichneter Wert“, sagt Gerd-Michael Rayermann vom RDM. Für das laufende Jahr erwartet der Immobilienexperte und Hausverwalter ein weiteres Umsatzwachstum in Höhe von rund 10 Prozent.
Immobilienbetreuung erfordert zunehmend Fachwissen
Die positive Entwicklung führen die RDM-Hausverwalter vor allem auf zwei Trends zurück: Erstens machen vielfältige neue Gesetze und Verordnungen die Betreuung von Mietwohnungen sowie von privat und gewerblich genutztem Eigentum immer schwieriger. „Verwalter müssen sich mit Baurecht, der Makler- und Bauträgerverordnung, dem Mietrecht, dem Wohngeldgesetz bis zur Energieeinsparverordnung oder dem Wasserhaushaltsgesetz auskennen“, beschreibt der Düsseldorfer Hausverwalter Günter Mahlmann und sagt: „Vielen, die bislang etwa ihr Mietshaus selber verwaltet haben, ist diese Aufgabe zu aufwändig und lästig geworden.“ Angesichts steigender Energie- und Betriebskosten hinterfragen zudem Mieter zunehmend kritisch Kostenkalkulationen, so dass fehlerfreie Abrechnungen vermehrt zum Qualitätsmerkmal guter Verwaltungen werden. Immerhin werden bundesweit jedes Jahr rund 30 Millionen Betriebskosten-Abrechnungen verschickt. Und etwa jede Zweite ist nach Angaben des Deutschen Mieterbundes nicht korrekt. „Eine individuelle, wirtschaftliche und sachgerechte Betreuung von Eigentum steht für fehlerfreie Prozesse und Abrechnungen“, erläutert RDM-Mitglied sowie Hausverwalter Peter Schnorrenberger und begründet damit das verstärkte Interesse an professioneller Immobilienbetreuung.
Kosten und Qualifikation entscheiden Auswahl
Die Befragungen der im RDM Bezirksverband Düsseldorf organisierten Verwaltungen 2009 belegen, dass Immobilienbesitzer bei der Verwalterwahl vor allem auf drei Aspekte achten: Das sind die zu erwartenden Kosten, die Qualifikation und Erfahrung der Verwaltung sowie die Servicegüte, zu der etwa ein 24-Stunden Notdienst gehören sollte. „Die Honorare sind sehr unterschiedlich. Abhängig von der Lokalität, dem Objekt sowie dem zu erwartenden Aufwand variieren die Kosten stark. Wir empfehlen Angebote mehrerer seriöser Verwaltungen einzuholen und zu vergleichen“, sagt Gerd-Michael Rayermann, der davor warnt, auf scheinbare Schnäppchen hereinzufallen: „Wer für 10 Euro pro Monat je Wohnung eine Verwaltung anbietet, wird auch nur wenig leisten können.“
Hintergrund: Der Markt für Hausverwaltungen in der Region
In den Städten und Kreisen Ratingen, Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Mettmann, Neuss sowie in Düsseldorf sind nach Schätzungen des RDM Bezirksverbands zwischen 300 und 400 Hausverwaltungen tätig. Dabei teilt sich der Markt in drei Kategorien auf: Selbständige, die nur wenige Wohneinheiten betreuen, mittelständische Unternehmen, die einen Bestand von mehren Hundert bis einige Tausend Wohnungen für die Besitzer technisch und wirtschaftlich verwalten sowie Großunternehmen, die regional sowie deutschlandweit zum Teil einige Zehntausend Einheiten managen.









