(openPR) Die beste Basis, um Marketingmaterialien effizienter zu erstellen, ist für die Binder Connector Group die Cross Media Publishing Plattform EPIM von Viamedici. Mittels der zentralen Datenbank werden Produktinformationen verwaltet und sorgfältig so strukturiert, dass selbst bei umfangreichem Produktportfolio problemlos andere Systeme wie der Internetauftritts direkt gespeist und Printmedien automatisch produziert werden können.
Perfekte Verbindungen sind im wahrsten Sinne des Wortes das Kerngeschäft der Binder Connector Group. Das Unternehmen stellt Rundsteckverbinder für industrielle Anwendungen her und ist Weltmarktführer für Steckverbindungen im Sensorbereich. Zusammen mit der Binder Systems Group produzieren und entwickeln ungefähr 1.300 Mitarbeiter unterschiedlichste Lösungen auch in den Bereichen Elektronik, Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss.
Mit zirka 5.000 Katalogartikeln ist deshalb bei der Binder Connector Group noch lange nicht Schluss. „Die Produktstruktur ist sehr feinmaschig. So gibt es allein zwischen Rundsteckverbindern mit einem Außendurchmesser von ungefähr sechs Millimetern und denen mit 44 Millimetern zirka 20.000 verschiedene Varianten. „Es ist ein großes Problem, die dazugehörigen Daten zu sortieren, strukturell aufzubauen, mit Bildinformation und technischen Daten zu ergänzen“, erklärt Martin Guserle, Produkt- und Marketingmanager bei der Franz Binder GmbH + Co. elektrische Bauelemente KG in Neckarsulm. Für eine effiziente Nutzung der Produktinformationen für Printmedien oder das Internet ist es jedoch unerlässlich, dass hinter dieser „Steckverbinderwelt“ eine effiziente Struktur steht.
Will man mit konventionellen Mitteln eine solche Struktur aufbauen, gelangt man relativ schnell an Grenzen. Es stellt einen enormen Aufwand dar, ohne Unterstützung durch eine intelligente Softwarelösung die Aktualität der Daten zu gewährleisten. Darüber hinaus dann noch im Zuge der Globalisierung Produktinformationen mehrsprachig zu gestalten, ist nahezu unmöglich. „Steckverbinder ähneln sich in vielen Aspekten sehr stark. Es gibt lediglich feine, kleine Unterschiede. Deswegen ist es wichtig, ein Schema zu haben, nach dem man die Produkte sortieren, strukturieren und ablegen kann. Grundlage hierfür ist eine Datenbank, in der sämtliche Informationen wie Produkt- bzw. Bestellnummer, Bezeichnungen, Abbildungen, Maßzeichnungen, Polbilder oder andere technische Daten enthalten sind“, erläutert Martin Guserle.
Mit Viamedici EPIM entschied man sich bei Binder deshalb für eine professionelle Lösung mit einem weitreichenden Funktionsumfang im Bereich des Cross Media Publishings. „Um die Daten richtig zu kommunizieren, so dass man sie auf der ganzen Welt in den unterschiedlichsten Sprachen versteht, braucht man eine effiziente Datenbank. EPIM bietet hierfür eine hervorragende Möglichkeit. Mit der gegebenen Oberfläche und der Datenstruktur, die dahinter steht, wird die Produktstruktur so abgebildet, dass daraus andere Systeme problemlos gespeist werden können. Das ist die Kernidee des Ganzen“, so Martin Guserle. Seit einigen Tagen wird zum Beispiel die neue Internetseite direkt aus EPIM heraus mit Informationen gefüllt und täglich aktualisiert.
Der Internetauftritt war das erste Projekt der automatischen Medienerstellung, das bei Binder realisiert wurde. „Dadurch konnten wir auch kontrollieren, was vielleicht noch optimiert werden kann. Wenn diese Feinheiten umgesetzt worden sind, können wir auch Printmedien automatisiert an die Druckerei weitergeben. Das wird der nächste Schritt sein“, erklärt Martin Guserle. Bereits jetzt werden Datenblätter mit Bildinformation, Bezeichnungen und Zertifizierungen, Einbau- und Zubehörinformationen für das Internet publiziert, die ebenso gut in Druck gehen könnten. „Beim Katalog fehlen noch letzte Formatierungen, dann sind wir auch hier soweit“, so Martin Guserle. Ziel ist die komplett automatisierte Erstellung, so dass über eine Exportschnittstelle in InDesign eine PDF-Datei entsteht, die anschließend ohne weiteren Aufwand gedruckt werden kann. „Der Produktkatalog umfasst derzeit 540 bis 550 Seiten. Dort abgebildet sind etwa 5.500 Varianten von Steckverbindern. Der Content ist bereits in EPIM abgelegt und kann deshalb ganz einfach exportiert werden.“
Um den Produktlebenszyklus noch präziser abbilden zu können, sind bei Binder zukünftig auch Schnittstellen zu SAP- und CAD-Systemen geplant. Die Daten würden dann aus den Quellsystemen automatisch in EPIM geladen sobald Aktualisierungen vorliegen. Änderungen können so sehr schnell vorgenommen werden, während gleichzeitig die Fehlerquote minimiert wird.
Den Nutzen von EPIM sieht Martin Guserle also ganz klar in der Verbindung zwischen den Systemen sowie in der schnellen und effizienten Kommunikation mit dem Kunden. „Wir wollen unseren Kunden möglichst frühzeitig alle relevanten Informationen zukommen lassen. Mit EPIM besteht die Möglichkeit, sehr schnell neue Informationen, Ergänzungen oder Veränderungen nicht nur zwischen den verschiedenen Systemen auszutauschen, sondern auch dem Kunden gegenüber zu kommunizieren.“
Über Binder:
Seit der Gründung im Jahr 1960 hat sich das Familienunternehmen Binder zum Marktführer im Bereich Rundsteckverbinder entwickelt. Stetige Innovation sowie Investitionen in neueste Technik bildeten dazu den Grundstein. Die Priorität liegt auf einer weitestgehend durchgängigen Produktionskette vom Werkzeugbau bis zur automatisierten Endmontage. Das Unternehmen verfügt über ein Q-Managementsystem, das seit 1995 nach DIN EN ISO 9001 und seit 2004 nach ISO 9001 & 14001 zertifiziert ist.
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