openPR Recherche & Suche
Presseinformation

US-Wirtschaftsdaten Februar 2010

Bild: US-Wirtschaftsdaten Februar 2010

(openPR) Insgesamt waren in den letzten Wochen wieder einmal viele Wirtschaftsdaten deutlich schlechter als prognostiziert. Am Freitag, den 05. Februar wurde der stets viel beachtete amerikanische Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Es wurde damit gerechnet, dass es wieder zu einem Wachstum kommt. Jedoch enttäuschte auch dieser Bericht. Im Januar wurden weitere 20.000 Stellen in den USA abgebaut. Die Arbeitslosenquote fiel trotzdem von 10,0% auf 9,7%.



Zu keiner Veränderung kam es wie erwartet bei der Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve, das Zinsniveau blieb unverändert bei 0%- 0,25%. In der dritten Februarwoche hob die Federal Reserve überraschend den Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent an. Zu diesem Zinssatz leihen sich Geschäftsbanken kurzfristig Geld von der Notenbank. In den vergangenen beiden Jahren war dies ein wichtiges Instrument um die Geldinstitute zu stützen. Die Meldung an sich ist wenig überraschend, da sie bereits von der Fed angekündigt worden war. Sie ist auch kein Indiz einer baldigen Zinserhöhung, einzig wurden Spekulationen geschürt und der US-Dollar gewann hinzu. Der Euro fiel im Vergleich zum US-Dollar Ende Februar auf den tiefsten Wert seit neun Monaten.

Weiterhin sehr schwach zeigt sich der amerikanische Arbeitsmarkt. Die am Donnerstag, den 25. Februar veröffentlichten Neuanträge auf Arbeitslosenversicherung waren wieder deutlich schwächer als erwartet, der Arbeitsmarkt in den USA bleibt extrem angespannt. Das Consumer Confidence war mit nur 46,0 Punkten deutlich schwächer als erwartet (55,0) und notiert nun wieder auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2009.

Fed Chef Ben Bernanke versicherte, dass die Zinsen weiter auf einem niedrigen Niveau bleiben werden, um nicht das zarte Wachstum bereits wieder zu beenden. Die Märkte reagierten zumindest kurzfristig positiv auf die Meldung. Das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im vierten Quartal annualisiert um 5,9%, besser als erwartet. Zum einen wirken sich sicherlich die diversen Konjunkturprogramme aus, zum anderen ist ein großer Teil des GDP auch der Verknappung der Lagerbestände und einer daraus resultierenden erhöhten Produktionsnachfrage geschuldet.

In der letzten Februarwoche kamen auch Daten vom US-Immobilienmarkt, die New Home Sales, und auch die Existing Home Sales waren beide schlechter als erwartet.

Die sog. Non-farm payrolls geben einen Überblick über die Anzahl der neu geschaffenen, bzw. abgebauten Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 9,7%.

Lesen Sie weitere Analysen und Markteinschätzungen im aktuellen Newsletter unter:
http://www.lrt-finanzresearch.de/Nachrichten/Newsletter/tabid/114/Default.aspx

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 404146
 805

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „US-Wirtschaftsdaten Februar 2010“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von LRT

Chartanalyse S&P 500 und DAX Index Juni 2011
Chartanalyse S&P 500 und DAX Index Juni 2011
Der S&P 500 Index befindet sich weiter in einem stabilen und intakten Aufwärtstrend. Seit Jahresanfang lief der Index primär seitwärts und es kam zu zwei negativen Ausbrüchen aus der Konsolidierungszone, einmal durch die Natur- und Nuklearkatastrophe und zum anderen hat der Index in den letzten beiden Wochen - zumindest kurzfristig - die Konsolidierungszone nach unten verlassen. Aufgrund von schlechten US-Daten waren die letzten Wochen eher negativ, diese Situation muss weiterhin genau beobachtet werden. Trotz der Schwäche an den Märkten ga…
Einbruch am Silbermarkt - warum die Entwicklung absehbar war
Einbruch am Silbermarkt - warum die Entwicklung absehbar war
In den vergangenen Wochen und Monaten kam es zu einer regelrechten Hysterie im Silbermarkt. Wie sooft führten Übertreibungen und Gier zu einem rasanten Anstieg und letztendlich zum Platzen der Blase. Es gibt jedoch oft Anzeichen für diese Art der Blasenbildung und hierauf wollen wir eingehen. Zunächst zum Tageschart des Silber-Futures: Seit Anfang des Jahres sieht man, dass es zu einer - anfänglich - sehr schönen und steilen Entwicklung kam. Der Silber-Future stieg deutlich, korrigierte immer mal wieder und setzte dann seinen Anstieg fort. Im…

Das könnte Sie auch interessieren:

Rohöl teurer: Verkehrte Welt an den Märkten
Rohöl teurer: Verkehrte Welt an den Märkten
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise sind auf höherem Niveau in die neue Woche gestartet. Gegenüber Freitagmorgen lagen die Notierungen für Nordseeöl (Brent) um einen, für US-Leichtöl (WTI) um zwei Dollar höher. Damit kostete die europäische Sorte 117 Dollar; ihr amerikanisches Gegenstück 97 Dollar. Paradox dabei die Situation an den Märkten: Eigentlich preisdrückende Faktoren, wie schlechte Wirtschaftsdaten, heben den Preis. Und die sowieso das Öl verteuernden Faktoren tun das weiterhin, berichtet der Branchendienst Futures Services. Mit anderen …
Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise zeigen sich kaum bewegtBild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise zeigen sich kaum bewegt
BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise zeigen sich kaum bewegt
LEIPZIG. (Ceto) Geradezu lethargisch zeigen sich derzeit die Rohölpreise. Nachdem gestern kaum Bewegung an den Warenterminbörsen herrschte, könnte sich dies heute wiederholen. Im Morgenhandel notierten sie mit geringen Bewegungen leicht unter den gestrigen Tagesschlusswerten. Ausschlaggebend für die ruhige Marktlage sind sich gegenseitig neutralisierende Wirtschaftsdaten. Eindeutig preisdrückend wirken die Bestandschätzungen des American Petroleum Institute (API). Demnach sollten in der letzten Woche 6,8 Millionen Barrel mehr an Rohöl in den…
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW44-45
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW44-45
Wochenrückblick KW 44/ 2010 In der vergangenen Woche hat die Federal Reserve angekündigt eine zweite Runde des sog. „Quantitative Easing“ oder QE2 einzuläuten. Der Umfang beträgt diesmal 600 Mrd. US Dollar, der Zinssatz bleibt weiter unverändert bei 0 - 0,25% - die Aktienmärkte reagierten positiv. Der am Freitag, den 05. November veröffentlichte Arbeitsmarktbericht war mit einem Zuwachs von 151.000 Stellen positiver als erwartet. Die Arbeitslosenquote ist weiter unverändert bei 9,6%. Dem S&P 500 Index gelang es Anfang Oktober aus seiner le…
Bild: Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW08/09Bild: Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW08/09
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW08/09
In der vergangenen Handelswoche setzte der amerikanische Leitindex seine Konsolidierung weiter fort. Trotz diverser Wirtschaftsdaten, die schlechter ausfielen als erwartet, hat der S&P 500 sich gegen eine Abwärtsbewegung gesträubt, für eine Aufwärtsbewegung fehlen weiter die Impulse. Die Marktlage ist nach wie vor unsicher und der Index ändert seine Richtung schnell. Auf dem Intraday Chart ist ebenfalls keine konsistente Richtung feststellbar. Der Index ist in einem Bereich, in dem es sowohl nach oben, als auch nach unten diverse Widerstände …
Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Schwache Börse – sinkende ÖlpreiseBild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Schwache Börse – sinkende Ölpreise
BRENNSTOFFSPIEGEL: Schwache Börse – sinkende Ölpreise
LEIPZIG. (Ceto) An den Börsen der Welt wird die Zukunft gehandelt. Und die Erwartungen der Anleger sind wenig optimistisch. In den USA stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet und in der Euro-Zone scheint angesichts leicht gesunkener Industrieproduktion das Vertrauen in die Konjunktur zu schwinden. Trotz teilweise guter Wirtschaftsdaten aus einzelnen Unternehmen blieben die Vorgaben von den Aktienmärkten schwach und drückten den Rohölpreis weiter ins Minus. Offenbar bleibt das Aufwärtspotential beim Rohöl solange beg…
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW43-44
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW43-44
Wochenrückblick KW 43/ 2010 Charttechnisch war in der vergangenen Woche nicht viel Bewegung im Markt, der S&P 500 Index tendierte seitwärts ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Für den deutschen Leitindex gilt dasselbe. Interessant war das am Freitag veröffentlichte US-amerikanische Advanced Gross Domestic Product, welches für Q3 2,0% betrug. Dies war zwar mehr als im Q2 (1,7%), jedoch immer noch zu wenig um positive Impulse am Arbeitsmarkt zu erzeugen. Positiv waren weiter die Zahlen zu den Existing Home Sales und auch die wöchen…
Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise nach gestrigen Verlusten wieder festerBild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise nach gestrigen Verlusten wieder fester
BRENNSTOFFSPIEGEL: Rohölpreise nach gestrigen Verlusten wieder fester
LEIPZIG. (Ceto) Gestern ging es für die Rohölnotierungen rasant bergab. Obwohl die US-Wirtschaftsdaten durchaus positiv ausfielen, prägten europäische Schuldenkrise und die Erwartung, dass China innerhalb von 2 Monaten erneut seinen Leitzins heraufsetzt, um die dort überbordernde Konjunktur etwas abzubremsen, das Verhalten der Anleger. Nach den in der …
Markteinschätzung 31. August 2010
Markteinschätzung 31. August 2010
Der deutsche Leitindex schafft es nicht, trotz guter Wirtschaftsdaten und viel besser als erwarteter Unternehmensdaten zu profitieren - im Gegenteil. „Wir befinden uns aktuell in einer ungewöhnlichen Situation,“ sagt Felix Lang, Chief Technical Analyst bei LRT Finanz-Research, „das Marktumfeld in Deutschland könnte kaum besser sein - sowohl die Unternehmensdaten, als auch die Wirtschaftsdaten aus Deutschland sind ganz überwiegend positiv, und dennoch fällt der DAX® Index seit Wochen“. „Die Gründe für die negative Entwicklung müssen also jen…
Bild: Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW09/10Bild: Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW09/10
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW09/10
Wochenrückblick KW 09/ 2010 Am Freitag, den 05. März wurde der amerikanische Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Es wurden weitere Stellen abgebaut und die Arbeitslosenquote liegt nun bei 9,7%. Die Märkte reagierten dennoch positiv und somit befindet sich der S&P 500 Index nun wieder in Reichweite seiner Jahreshochs, die Nasdaq und der Dow Jones Industrial Average sind ebenfalls in unmittelbarer Nähe ihrer Hochs. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins unverändert bei 1,00% gelassen, seit Mai 2009 befindet er sich auf diesem Niveau. …
Fachmagazin BRENNSTOFFSPIEGEL: Ölpreis stagniert auf hohem Niveau
Fachmagazin BRENNSTOFFSPIEGEL: Ölpreis stagniert auf hohem Niveau
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölnotierungen schwanken auf hohem Niveau seitwärts. Im Frühhandel bewegte sich der Barrelpreis für US-Leichtöl (WTI) um die Marke von 81,50 Dollar; Nordseeöl der Sorte Brent kostete zwei Dollar mehr. Dass Rohöl seit der letzten Woche deutlich teurer wurde, liegt nicht etwa an einer drastischen Nachfragesteigerung. Vielmehr gaben einzelne Impulse den Ausschlag dafür, dass Anleger in Öl investierten. Das betraf etwa US-Ölvorräte, Wirtschaftsdaten oder den schwachen Dollar. Aktuell jedoch sind die Wirtschaftsdaten zwiespäl…
Sie lesen gerade: US-Wirtschaftsdaten Februar 2010