(openPR) Frankfurt/Main, 2. März 2010. Gleich zweimal wurde der Turm zu Bhaktapur, eine Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences (FH FFM) und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ausgezeichnet. Bei dem Gestaltungswettbewerb des Deutschen Designer Clubs (DDC) „Gute Gestaltung 10“ erhielt das Projekt am 10. Dezember 2009 in Frankfurt am Main die Bronze-Medaille. Im Rahmen des „Architekturpreis 2009“ des Ziegel Zentrums Süd e.V. wurde es am 5. Februar 2010 mit dem Sonderpreis für herausragende Hochschul-Projekte prämiert.
Die begehbare Turmskulptur wurde von 25 Architekturstudierenden der FH Frankfurt gemeinsam mit Handwerkern aus Bhaktapur (Nepal) in drei Wochen gebaut. Geleitet wurde das Projekt von Wolfgang Rang, Professor am Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM, und Niels Gutschow, Professor im Exzellenzcluster „Asia and Europe“ der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. „Der Turm zu Bhaktapur ist ein eigenständiges, verschiedene Kulturen und Kompositionselemente integrierendes Gebilde. Er spiegelt die Schönheit von Ziegeln als strukturgebendes, aber auch tragendes Element bei der Gestaltung der Wände und Fassaden wider“, erklärt Rang.
Der Gestaltungswettbewerb des DDC fand zum elften Mal in Folge statt. Von 537 Einsendungen wurden 164 Projekte ausgezeichnet. Das Ziegel Zentrum Süd e.V., der Stifter des „Architekturpreis 2009“, widmet sich vorrangig der Hochschulförderung in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen. Alle zwei Jahre schreibt es den Preis aus, bei dem beispielhafte, in massiver Ziegelbauweise errichtete Objekte prämiert werden. Die mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreise des Ziegel Zentrums wurden an Projekte verliehen, die in der Hochschularbeit herausragende Ergebnisse bezüglich interkultureller beziehungsweise interdisziplinärer Arbeit erzielt haben: „Die Begegnung mit der alten Stadtkultur des Kathmandu-Tales forderte, gewohnte Denkweisen und Praktiken im Bauen, die mit Perfektion, Normung und Linearität verbunden sind, aufzugeben“, so Rang.
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