(openPR) Welche Lösungen helfen, die Softwarevielfalt im Auto in den Griff zu bekommen? Wie wird die Zentralverriegelung von Fahrzeugtüren per Funk sicherer? Diese und viele weitere Fragen beantworten Ihnen Fraunhofer-Forscher aus sieben Instituten auf der Messe embedded world 2010 in Nürnberg vom 2. bis 4. März in Halle 11, Stand 110.
Modellbasierte Entwicklung und Code-Generierung sind in aller Munde - mit domänenspezifischen Sprachen kann der Entwickler größtmöglichen Nutzen daraus ziehen. Wie das geht, erfahren die Besucher der embedded world 2010 auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft.
Viele Softwarefehler entstehen bei der Übertragung des Lösungsgedankens in einzelne programmlogische Strukturen und Algorithmen.
Domänenspezifische Sprachen bilden den Lösungsraum in der Problemwelt ab, d.h. sie kommen ohne eine Übertragung der Lösungsidee in klassische Modellierungssprachen oder Programmiersprachen aus. Somit kann ein Ingenieur beispielsweise Sensoren und Aktoren einfach mit der Steuerung verbinden und Ereignisketten in der Nomenklatur der Anwendung formulieren - den Rest erledigt ein Generator, kostengünstig und mit vorhersagbarer Qualität.
Wie man eine solche domänenspezifische Sprache einfach entwickelt, welche Werkzeuge man hierzu benötigt und für welche Anwendungen sich die Technologie am besten eignet, zeigt das Fraunhofer IESE auf der diesjährigen embedded world.
Am Beispiel einer Unwucht-Detektion wird gezeigt, wie komplexe Sachverhalte einfach ausgedrückt und modelliert werden können, sodass Varianten oder Systemanpassungen sehr einfach werden.
Die im Kontext des Fraunhofer-Innovationsclusters für digitale Nutzfahrzeugtechnologie entwickelten Methoden wurden bereits mehrfach zur Produktentwicklung verwendet und können werkzeuggestützt ab sofort in der Produktentwicklung eingesetzt werden.



