(openPR) Arbeitslos trotz Hochschulabschluss – das gilt laut jüngsten Arbeitsmarktzahlen für derzeit rund 167.000 Akademiker. Diesem Problem möchte das Institut für Postgraduale Weiterbildung (IPW) Leipzig mit dem Aufbaustudiengang „Projektmanagement“ begegnen. Zum nunmehr neunten Mal startet daher am 3. Mai die vom Europäischen Sozialfonds sowie dem Freistaat Sachsen geförderte Vollzeitqualifizierung. Sie richtet sich an arbeitslose Akademikerinnen sowie Berufsrückkehrer mit Hochschulabschluss, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben. Den Teilnehmenden entstehen aufgrund der Förderung keinerlei Kosten.
Inhalte des 12-monatigen Kurses sind neben Projektmanagement auch Public Relations, moderne IT-Anwendungen sowie Zeit- und Selbstmanagement. Parallel dazu erarbeiten die Teilnehmerinnen bedarfs- sowie arbeitsmarktorientierte Projekte für unterschiedliche Unternehmen. Im Rahmen mehrmonatiger Betriebspraktika sollen diese umgesetzt und letztlich der erfolgreiche Berufs(wieder)einstieg generiert werden. „Der Vorteil dieses Modells ist,“ so Institutsleiter Dr. Peter Fellenberg, „dass unsere Teilnehmerinnen mit konkreten Leistungsangeboten auf Unternehmen zugehen und den Weg frustrierender, oft aussichtsloser Standardbewerbungen verlassen.“
Bereits seit 2001 bietet das IPW Leipzig Weiterbildungen und Zusatzqualifizierungen für arbeitslose Hochschulabsolventen an. Mittlerweile haben bereits mehr als 100 Teilnehmer ihre Projektmanagement-Prüfung erfolgreich absolviert. Nach Abschluss des vergangenen Kurses im Frühjahr 2009 haben mehr als 85% der Teilnehmerinnen den Einstieg ins Berufsleben oder die Selbstständigkeit geschafft.






