(openPR) Kirrweiler/Ludwigshafen 10.02.2010 - In Krisensituationen reichen die gewohnten Verhaltensmuster und Strategien eines Unternehmens meist nicht aus, um daraus wieder herauszukommen. Aber die höchste Aufmerksamkeit wird einer Firma gerade dann zuteil, wenn es sie am wenigsten gebrauchen kann: nämlich in einer Krise. Diese treten unverhofft auf und stoßen in der Öffentlichkeit immer auf großes Interesse. Beispiele dafür gibt es genug: Datenaffairen, Reaktorstörfälle, Lebensmittelverunreinigungen oder - ganz aktuell - die Rückrufaktionen von Toyota aufgrund klemmender Gas- und Bremspedale. Krisen und der Umgang mit ihnen bergen aber auch große Chancen. Dies zeigt ein Toyota-Händler in Ludwigshafen. Schwer gebeutelt durch die vielen negativen Pressemeldungen ging das Autohaus Michael Müller selbst in die Offensive. Unterstützt von der Werbeagentur Pluskat wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet, ein Info-PopUp auf der Homepage installiert und alle Kunden des Autohauses mit einem Mailing über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Und zwar lange bevor Toyota Deutschland reagierte. Das Ergebnis: Selbst betroffene Kunden waren dankbar für diese schnelle Reaktion und werden diesem Autohaus wohl auch weiterhin treu bleiben. Und so fand diese Krise für dieses Autohaus nie statt. Dieser Fall zeigt ganz klar, dass Krisenmanagement nicht nur ein Instrument für Großkonzerne ist, sondern auch von KMUs bestens dafür genutzt werden kann, sich für kleines Geld bei Kunden oder Lieferanten wieder ins rechte Licht zu rücken.
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