(openPR) Berlin, 10.02.2010: Die camunda services GmbH hat erstmalig ein methodisches Framework vorgestellt, um den zunehmend populären Standard BPMN (Business Process Modeling Notation) zur durchgängigen Prozessmodellierung und -umsetzung zu nutzen. “Mit diesem Framework sind wir der Vision einer Brücke zwischen Business und IT im Prozessmanagement ein gutes Stück näher gekommen”, freut sich Bernd Rücker, Geschäftsführer des Berliner Beratungshauses.
Das Framework wird im Praxishandbuch BPMN, das camunda Anfang des Jahres im Hanser Verlag veröffentlicht hat, ausführlich beschrieben. Es wurde bereits nach wenigen Tagen von zahlreichen Experten äußerst positiv gewertet und zum Teil als “neue BPMN-Bibel” gefeiert. Laut Dr. Martin Bartonitz, Produktmanager bei Saperion, füllt das Framework eine bislang vorhandene Lücke: “So wird beschrieben, wie die Prozessmodelle von der Phase der Strategie, über die Dokumentation des Ist-Zustands und der Soll-Konzeption bis hin zur Ausführung in einer Process Engine genutzt werden können und sollen”. Das konkrete Vorgehen bei der Prozessmodellierung wird in der Spezifikation des BPMN-Standards nicht behandelt, weshalb das Business-IT-Alignment in der Praxis noch vielen Unternehmen sehr schwer fällt. Das Framework der camunda soll dieses Problem lösen.
“Unsere nächste Aufgabe besteht nun darin, die notwendige Software für die Anwendung unseres Ansatzes in komplexen Projekten bereit zu stellen”, erklärt sein Kollege Jakob Freund die weitere Perspektive. “Hierzu entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden eine flexibel integrierbare Plattform, die komplett auf Open Source – Komponenten basiert.”
Die fachliche Prozessmodellierung innerhalb dieser Plattform wird deshalb mit dem Process Editor der Firma Signavio unterstützt, während für die technische Prozessumsetzung die Process Engine JBoss jBPM und die Rule Engine JBoss Drools eingebettet werden. „Unsere Plattform ist jedoch von Anfang an darauf ausgelegt, ja nach Bedarf weitere Komponenten hinzufügen bzw. vorhandene Komponenten austauschen zu können”, erklärt Jakob Freund die Strategie dieses Projektes.
Mit den ersten produktiv nutzbaren Ergebnissen ist laut camunda noch innerhalb der ersten Jahreshälfte 2010 zu rechnen.








