(openPR) Wie sieht die Zukunft der Medienmetropole Hamburg aus? Zumindest für den journalistischen Nachwuchs ist gesorgt:
Die ambitioniertesten und begabtesten Schülerzeitungsredaktionen der Hansestadt werden am Freitag bei der Preisverleihung des SchülerInnenzeitungswettbewerb des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
"Auch dieses Jahr waren wir von der hohen Qualität der Schülerzeitungen sehr angetan", meint Andreas Kuschnereit von der Behörde für Bildung und Sport, Jurymitglied und einer der Wettbewerbskoordinatoren. Über 50 Redaktionen aus Hamburg haben sich beteiligt, um einen der mit insgesamt über 40.000 Euro dotierten Preise wie Layoutsoftware und Druckgutscheine zu erhalten. Die Preise werde in den Kategorien Grundschulen, Gesamtschulen Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Sonderschulen vergeben. Die Jury bestand aus sieben Mitgliedern der Veranstalter und ist eine Mischung von jung bis alt und Mitgliedern aus Journalismus und Bildung.
Veranstaltet und organisiert wird der Schülerzeitungswettbewerb des Bundespräsidenten von der Jungen Presse Hamburg e.V., der SchülerInnenkammer Hamburg und der Behörde für Bildung und Sport. Die mit jeweils einem 1. Preis ausgezeichneten Hamburger Schülerzeitungen nehmen an der Bundesauswahl teil. Der Wettbewerb ist mit über 1500 Einsendungen bundesweit der Größte seiner Art.
Wir laden Sie herzlich ein, bei der Preisverleihung,
am Freitag, den 28. Januar, um 14 Uhr
in der Aula des Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Felix-Dahn-Straße 3) dabei zu sein und würden uns über Ihr Kommen und/oder eine kurze Vorab-berichterstattung freuen.
Nach der Preisverleihung durch Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig gibt es ein informelles Zusammensein mit Imbiss, bei dem Preisträger und Jurymitglieder für Interviews und Fotos zur Verfügung stehen. Erwartet werden ungefähr 150 junge Medienmacher aus ganz Hamburg.
Mitveranstalter des Schülerzeitungswettbewerbes ist die Junge Presse Hamburg e.V., die sich seit 2002 für eine starke Jugendmedienszene in der Hansestadt engagiert. Durch praktische Unterstützung in Form eines Seminarprogrammes; durch die Vermittlung von Startkapital für Jugendmedienprojekte; durch die Vergabe des anerkannten Jugend-Presseausweise; durch konkrete Hilfe bei Zensurversuchen; durch Ratgeber, Infoversände, Redaktionsbesuche, Stammtische, die Vereinszeitung TICKER und neuerdings auch durch das hamburgweit erscheinende Jugendmagazin FREIHAFEN, wird kritischer, kompetenter und unabhängiger Jungjournalismus gefördert.
Dass es selbst heute mit der Pressefreiheit und eben jenem
unabhängigen Journalismus nicht so einfach ist, und Schülerzeitungen Unterstützung dringend brauchen, zeigt sich an einer
der preistragenden Zeitungen: Die Schülerzeitung einer Privatschule
war von der Schulleitung verboten. Genaue Infos geben wir Ihnen gerne
auf der Veranstaltung oder auf Nachfrage ab nächster Woche.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Sebastian Olenyi
1. Vorsitzender Junge Presse Hamburg
Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten sie auch unter www.jphh.de oder zum Bundeswettbewerb unter www.schuelerzeitung.de.
Zu den Preisträgern gehören:
(Unsortiert - die genaue Reihenfolge der Platzierung erfahren auch die Preisträger erst
auf der Verleihung)
Sonderschulen: Schule Pröbenweg, „Röbsen Glüngz“; Schule Bernstorffstraße "Bernies Buntes Blatt", Schule für Blinde und Sehbehinderte (Borgweg) "INPUT"
Grundschulen: Schule Schulkamp, "Spinne"; Schule Müssenredder "Schülerzeitung
Müssenreder"; Schule Lemsahl Mellingstedt "Schulblitz"
Haupt- und Realschulen: Schule Sachsenweg "Sächstase"; Schule Tieloh "Tielohpost"; Schule Neugraben "Schülerzeitung der Schule Neugraben"
















