(openPR) „Sauberes Trinkwasser für alle“ (Clean Drinking Water for All = CDWA) heißt das von diversen Entwicklungshilfeorganisationen finanzierte Projekt, mit dem die Regierung von Pakistan ihr Trinkwasserproblem flächendeckend in den Griff bekommen will. In allen 35 Provinzen des Landes sollen moderne Trinkwasseraufbereitungsanlagen installiert werden. Der Bau von über 6.000 Anlagen ist bereits geplant, Wunschziel wären 20. - 30.000 Anlagen, flächendeckend in allen Kommunen des Landes. In der größten Provinz Punjab werden nun 1.600 Anlagen gebaut, ausgestattet mit Ultrafiltrationsmodulen der deutschen inge watertechnologies AG.
In Pakistan sind laut UNICEF zwanzig bis vierzig Prozent der Krankenhausbetten mit Patienten belegt, die an Krankheiten leiden, die durch verunreinigtes Trinkwasser hervorgerufen wurden. Dies soll sich mit dem Großprojekt „Sauberes Trinkwasser für alle“ ändern. In einem ersten Schritt sollen rund 6.000 Anlagen landesweit gebaut werden. Überall soll die moderne Ultrafiltration, ein Membranverfahren zur Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Ab- und Meerwasser zum Einsatz kommen. Auf rein physikalische Art und ohne Einsatz von Chemie wird bei dieser Methode durch extrem kleinporige Filter das Wasser von Bakterien, Viren und Trübstoffen gereinigt.
Allein in Punjab, der mit 87,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Provinz Pakistans, werden im Rahmen dieses Projektes 1.600 Trinkwasseraufbereitungsanlagen installiert. Die deutschen Weltmarktführer Siemens und KSB sind seit Jahrzehnten mit ihren Tochterfirmen in Pakistan erfolgreich aktiv, verfügen über hohes Renommee und sind am Bau der „Trinkwasser-für-alle“-Anlagen beteiligt. Beide haben für ihre Projekte jeweils 800 Ultrafiltrationsmodule bei der deutschen inge watertechnologies AG geordert. Das Unternehmen aus Greifenberg bei München gilt international als Technologieführer bei Ultrafiltration. Hunderte von Anlagen rund um den Globus sind bereits mit der patentierten und in Deutschland produzierten Technologie ausgerüstet.
Die Module der inge watertechnologies werden mit einer Kapazität von 2000 bzw. 4000 Litern Wasser pro Stunde betrieben. In den Aufbereitungsanlagen werden damit insgesamt ca. 50.000 m³ Wasser pro Tag zu Trinkwasser aufbereitet.
Bruno Steis, Vorstandsvorsitzender der inge watertechnologies AG, sagt: „Dass sowohl KSB als auch Siemens Pakistan sich bei einem Projekt dieser Größenordnung für uns entschieden haben, ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserer Technologie an der Weltspitze sind. Ein ganz wichtiger Wettbewerbsvorteil ist die Zuverlässigkeit unserer Membranen. Als einziger Anbieter weltweit können wir es uns leisten, eine fünfjährige Garantie auf Faserbruch zu geben. Unsere in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards gefertigten Membrane und Module sind extrem stabil und damit dauerhaft zuverlässig. Dass wir hier unseren Beitrag leisten können, den Menschen in Pakistan Zugang zu sauberem Trinkwasser und damit einem besseren Leben zu ermöglichen, freut uns natürlich umso mehr.“










