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Weltweit kehrt im Mittelstand der Optimismus zurück

(openPR) München, 8. Februar 2010: Die Stimmung des Mittelstands hat sich weltweit im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Dies zeigt die erste Auswertung des International Business Report (IBR) 2010, einer Umfrage von Grant Thornton International unter 7.400 Unternehmen in 36 Ländern. Die Wirtschaftsprüfer-Organisation führte die Umfrage bereits zum 18. Mal in Folge durch.



Die Anzahl der Optimisten übersteigt deutlich die Zahl der Pessimisten, wie der positive Wert des GTI-Indikators* von +24 zeigt. Das entspricht einem Anstieg von 40 Punkten. 2009 lag der Wert noch auf einem Rekordtief von -16. Die Ergebnisse zeigen, dass das nach Meinung der mittelständischen Unternehmen das Schlimmste aus dem Krisenjahr 2009 überstanden ist. Am höchsten ist der Optimismus in den Regionen Asien-Pazifik mit +64 (ohne Japan) und Lateinamerika (+48). Während der Optimismus in Nordamerika mit +24 genau im Durchschnitt liegt, bildet die Europäische Union mit +7 wie im Vorjahr die mit Abstand am wenigsten optimistischste Region. Das internationale Schlusslicht bildet ebenfalls wie bereits im Vorjahr Japan mit -72 Punkten (2009: -85).

Europäische Union erneut pessimistischste Wirtschaftsregion weltweit

Entsprechend finden sich am unteren Rand der GTI-Skala viele Länder aus der Eurozone wieder: Auf Italien mit +9 folgen Dänemark (+2), Finnland (-10) und Frankreich (-13). Vor allem in Griechenland (-23) und Irland (-42) ist die Stimmung besonders düster, lediglich die spanischen Mittelstandsunternehmen beurteilen ihre Zukunft noch skeptischer mit einem GTI-Indikator von -56 (2009: -65). Polen hingegen ist dieses Jahr EU-Optimismussieger mit einem Wert von +44 (2009: +78), dicht gefolgt von Schweden (+39) und Deutschland mit +38 Punkten (2009: -3).

Auch wenn es um die Beschäftigungsentwicklung in den nächsten 12 Monaten geht, zeigen sich die europäischen Mittelständler von allen weltweit Befragten mit -1 am pessimistischsten. Alle Länder mit einer negativen Bilanz stammen aus dem europäischen Raum: Irland und Italien mit -14, Frankreich -10 und Spanien mit -8 Punkten. Dem gegenüber stehen die am optimistischsten bewerteten Regionen Asien-Pazifik mit +33 und Lateinamerika mit +42.

Deutscher Mittelstand im europäischen Vergleich zuversichtlich

Innerhalb der europäischen Union ragt Deutschland indes deutlich heraus. Hierzulande blickt der Mittelstand mit +38 optimistisch in die Zukunft. Trotz der schweren Rezession verzeichnete die deutsche Wirtschaft bereits Mitte 2009 erste Anzeichen eines leichten Wachstums und hofft für 2010 auf eine langfristige Erholung. „Dem stehen zwar Befürchtungen einer möglichen Zunahme der Arbeitslosigkeit gegenüber, was das Konsumklima als auch die allgemeinen Wachstumsperspektiven schwächen könnte. Doch der deutlich gestiegene Optimismus-Wert von +38 der deutschen Unternehmer im Vergleich zu -3 im vergangenen Jahr zeigt auch, dass im Mittelstand wieder Zuversicht eingekehrt ist. Man verlässt sich dabei vor allem auf die eigenen hochqualifizierten Mitarbeiter, Investitionen in neue Produkte sowie die in der Krise durchgeführte Kostenverbesserung und nimmt daher besonders neue Zielmärkte ins Visier“, sagt Dr. Christian Kirnberger, Geschäftsführer der deutschen Grant Thornton GmbH.

„Aufbruchstimmung“ in Asien-Pazifik und Lateinamerika

Die mittelständischen Unternehmen in Asien-Pazifik und Lateinamerika profitieren nicht zuletzt davon, dass sie im Krisenjahr 2009 eine Rezession weitgehend vermeiden konnten. Weiterhin ist bemerkenswert, dass entgegen der BIP-Prognosen des IWF für 2010 einige Länder im Pazifikraum deutlich optimistischere Angaben über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung abgeben, als zu erwarten wäre. „Die oft sehr direkt am Markt vertretenen Mittelständler können manchmal die Zukunft sogar präziser vorhersagen als der IWF. Man darf gespannt sein, ob das auch hier der Fall ist”, kommentiert Dr. Kirnberger die Ergebnisse.

Geschäftserwartungen 2010 überwiegend positiv

Um für den kommenden Aufschwung gerüstet zu sein, konzentrieren sich die Mittelständler vornehmlich auf die Bereiche Neue Produkte/Services (46%), Weiterbildung der Mitarbeiter (47%) und Neue Zielmärkte (51%). Über die weitere geschäftliche Entwicklung in verschiedenen Teilbereichen befragt, steht die optimistische Erwartung auf höhere Umsätze mit +40 Punkten deutlich an erster Stelle. Es folgen steigende Investitionen in Anlagen und Maschinen (+31) sowie die Hoffnung auf eine stark verbesserte Profitabilität (+29).
Weniger zuversichtlich ist der Mittelstand beim Thema „Verkaufspreis“: Hier zeigen sich 21 von 36 Ländern mit +11 Punkten weniger überzeugt, in 2010 höhere Verkaufspreise zu erzielen (2009: +14). Japan bildet hier das Schlusslicht mit -46, an der Spitze steht Indien mit einer optimistischen Einschätzung von +53 Punkten.

„Unsere aktuellen Studienergebnisse machen Mut, dass es für den Mittelstand auch in Deutschland in 2010 endlich wieder aufwärts geht“, sagt Dr. Kirnberger. „Viele Leute gaben der Globalisierung die Schuld für den rasanten Abschwung. Wir sehen nun aber auch, dass die Globalisierung dabei helfen kann, die Krise zügig zu überwinden. Mittelständische Unternehmen tragen mit 81 Prozent zum weltweiten BIP bei. Speziell die Regierungen in Europa werden hoffen, dass dieser Optimismus auf gesunden Beinen steht. Die mittelständischen Unternehmen haben sich während der Rezession erfolgreich verschlankt und noch kostendeckender gewirtschaftet, in der Folge konnten sie Preise senken, um höhere Umsätze zu erzielen. Von dieser rezessionsbedingten Leistungsoptimierung werden sie nun bei der weltweit spürbaren Erholung der Wirtschaft profitieren, ja sogar dem weltweiten Aufschwung vorangehen.“

* Der GTI Optimismus-Pessimismus-Indikator ergibt sich, indem man den Prozentsatz der Pessimisten von dem der Optimisten abzieht. Der theoretisch höchste Wert ist +100, der niedrigste –100.

Bildmaterial finden Sie unter:
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