(openPR) Fenster als Chance
Bei Kühlgeräten, Waschmaschinen und Wäschetrocknern längst üblich:
Angaben über die Energieeffizienz. Nicht so bei Wohnungen. Doch der seit kurzem vorgeschriebene Energiepass schafft auch hier mehr Transparenz. Mieter und Eigentümer können zukünftig den Energiebedarf eines Objekts besser beurteilen. Steht eine Sanierung an, gilt es, den zukünftigen Energiebedarf wirksam zu minimieren. Der Ausführung der Fenster kommt in der Energiebilanz eines Gebäudes eine wesentliche Rolle zu. UNIGLAS® bietet hierzu eine Vielzahl effizienter Lösungen.
Der Energiepass
Seit 2009 müssen Vermieter und Verkäufer jeder Immobilie mit Wohn- oder Gewerbenutzung einen Energiepass vorlegen. Jeder potentielle Käufer oder Mieter kann zukünftig die Vorlage des Energiepasses fordern. Damit ist er schnell informiert, ob das Objekt im grünen, gelben oder gar roten Bereich liegt. Zusätzlich erhält er Auskunft über den Zustand des Dachs und der Heizungsanlage. Zahlreiche ausführliche Informationen zum Energiepass sind auf der UNIGLAS®-Homepage unter Partner > Bauherren verfügbar.
Die Fenster im Baubestand
Der Heizenergiebedarf im Baubestand übertrifft denjenigen von Neubauten etwa um das 3fache. Die privaten Haushalte verbrauchen ca. 87% des gesamten Energiebedarfs zur Raumheizung und Warmwasserbereitung. Nicht nur angesichts kräftig steigender Preise ist daher bei einer Sanierungsmaßnahme der zukünftige Energieverbrauch ein wesentlicher Aspekt.
Doch die Bausubstanz im Bestand ist nicht homogen: Bauwerke der jüngsten Generation gehören genauso dazu wie historische Häuser, die vor mehreren Jahrhunderten gebaut wurden. Bei ersteren lassen sich Wärmedämmmaßnahmen in großem Umfang noch relativ problemlos realisieren. Bei historischer Bausubstanz - beispielsweise bei einem Fachwerkbau oder einem Haus der Gründerzeit - ist es schon erheblich schwieriger, heutige Dämmstandards zu erreichen, weil das historische Erscheinungsbild erhalten werden soll oder strenge gestalterische Auflagen des Denkmalschutzes einzuhalten sind. Eine Wärmedämmung auf der Wand-Außenseite ist dabei oft ausgeschlossen, bei historischen Bauten mit dekorativen plastischen Fassaden-Elementen unmöglich. Eine Dämmung auf der Innenseite ist bauphysikalisch wenig sinnvoll, weil der Taupunkt damit in die Wand verlagert wird und Feuchteschäden verursachen kann. Zudem reduziert sich die Wohn- bzw. Nutzfläche.
Insbesondere im Denkmalbereich, aber auch bei allen übrigen Bauten im Bestand, kommt es daher besonders auf die Ausführung der Fenster an, um eine optimale Gesamt-Bilanz zu erreichen. Denn standardmäßig machen verglaste Gebäudeöffnungen und Fenster nur gut 10% der Gebäudehüllfläche aus, doch sie tragen überproportional zu den Wärme-Energieverlusten bei.
Die Lösungen
Die Wärme-Energieverluste spiegeln sich sofort in den Energiekosten wider. Der Einbau hochwertiger Isolierglas-Fenster schafft hier wirksam Abhilfe. Steigen die Preise für Energieträger weiter im aktuellen Tempo, sind die Kosten schnell amortisiert. Bei Sanierungsmaßnahmen sorgen darüber hinaus verschiedene Förderprogramme wie das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm (D) zusätzlich zu den eingesparten Energiekosten für überschaubare Kosten.
Angesichts dieser Rahmenbedingungen rücken dreifach verglaste Fenster, die bislang vor allem dem Passivhaus- und Niedrigenergiebereich vorbehalten waren, ins Interesse jeder „normalen" Sanierung.
So sorgt beispielsweise eine Dreifach-Verglasung aus UNIGLAS® | TOP Solar 0.7 mit einem Ug-Wert von 0,7 W/m²K dafür, dass nicht mehr Wärme durch die Fenster nach außen gelangt als durch gut gedämmtes Mauerwerk. Der optimierte g-Wert von 61 % garantiert hervorragende solare Wärmegewinnung durch die Wintersonne. Selbstverständlich muss das gesamte System „stimmen": Thermisch optimierte Randverbund-Systeme, funktions- und materialgerechte Rahmenkonstruktionen und Beschlagstechnik sowie sorgfältig konzipierte und ausgeführte Anschlussdetails, vor allem auch bei Rollladenkästen, gehören dazu. So lässt sich steigenden Energiekosten gelassener begegnen.
Doch selbst eine Zweifach-Verglasung mit dem Wärmedämmglas UNIGLAS® | TOP One mit einer „Standard-Dicke" des Scheibenaufbaus von 24 mm erreicht einen Dämmwert Ug von 1,0 W/m²K - bei einer hervorragenden Lichttransmission von 71% und nahezu perfekter Farbneutralität.
Es lohnt sich
Der Energiepass wird - so ist zu erwarten - die Spreu vom Weizen trennen. In Ballungsgebieten, in denen Wohnraum knapp ist, wird nicht jeder Miet- oder Kauf-Interessent nach dem Ausweis fragen. In Gebieten mit geringem Nachfrage-Druck jedoch wird der Energiepass zu einem wichtigen Vermiet- bzw. Verkaufsargument werden.
Für jeden gilt: Wer hinter einer optimierten Wärmedämm-Verglasung von UNIGLAS® wohnt, spart in großem Umfang Energiekosten - oder er kann sich mehr Wohnfläche fürs gleiche Geld gönnen.











