(openPR) Die Vertikale der Rolle
Seminar in Berlin
vom 8. – 24. März 2010
Leitung: Christine Schmalor
Einführung in eine Methode zur selbstständigen Erarbeitung der Rolle
Die Begegnung mit einer neuen Rolle ist ein aufregender und intimer Moment, von dem man noch nicht weiß, ob daraus eine lebenslange Freundschaft werden wird oder nicht. In jedem Falle sollte man diesen Moment nicht aus der Hand geben und einfach der Regie überlassen. Die Arbeitsmethode „Vertikale der Rolle“ schlägt konkrete Arbeitsschritte vor, wie man sich auf die erste Probe vorbereitet, damit man der Regie auf gleicher Augenhöhe begegnen kann. Die Erschaffung einer neuen Bühnenfigur, d.h. die Dechiffrierung einer Rollenpartitur, bei der sich Personnage und Schauspieler begegnen, ist ein intimer, oft geheimnisumwobener Vorgang. Dabei entsteht etwas Neues, Einzigartiges. Es ist eine Kunst, diesen fast alchimisti-schen Prozess zu leiten.
Diese Kunst ist Gegenstand des Seminars. Prof. Dr. Jurij Alschitz entwickelte die Vertikale der Rolle in zahlreichen Laboratorien, Christine Schmalor hat ihn vom ersten Moment an als Pädagogin begleitet. Gemeinsam veröffentlichten sie 2003 das gleichnamige Arbeitsbuch. Das Seminar bietet die seltene Chance, diese Methode aus erster Hand zu lernen und im gleichen Zuge an der konstanten Weiterentwicklung beteiligt zu sein. Die Schauspieler/innen lernen, wie man eine Vertikale der Rolle komponiert und erstellt: mit täglichem Training, Textanalyse,
Einzelgesprächen und praktischer Arbeit auf der Bühne.
Arbeitsgrundlage : Schiller Maria Stuart und Don Carlos
Arbeitszeit: täglich 10 – 17.00, drei freie Tage für individuelle Recherche, Vorbereitung
Unterrichtssprache: englisch / deutsch. Auf der Bühne : Muttersprache











