(openPR) Die elektronischen Bauteile und Geräte von Sefram steuern die Luftfilterung und den Staubausstoß bei Industriefiltern
Seit 30 Jahren vertreibt das französische Unternehmen mit deutscher Niederlassung Sequenzer, Druckregler und Flussmesser. Dabei umfasst die Filterkontrolle eine ganzheitliche Lösung: Abfolge für die Reinigung von Staubfiltern, Messung von Spannungsverlusten am Filter und Druckluft-Druckmessung. Der vom Unternehmen entwickelte Staubsensor SPX 50 überwacht den Staubausstoß. Neben der Möglichkeit, mehrere Filter zu steuern, kann ein GSM-Modul zur Fernüberwachung eingebaut werden. Sefram engagiert sich über sein Label « éco-entreprise » (Umweltunternehmen) für eine nachhaltige Entwicklung. Ende 2009 wurde dem Unternehmen der Exportpreis der Industrie- und Handelskammer Lille verliehen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von zwei Millionen Euro.
Die modularen Sequenzer EMC3 und EMC12 können bis zu 100 Elektroventile steuern. Sie sind kompakt, klein und einfach zu handhaben. Die Systemeinstellung erfolgt über sensitive Tasten: Die Einstellungen werden über ein Touchpad direkt auf dem transparenten Deckel vorgenommen, wodurch das Gehäuse auch in einer potenziell explosiven Atmosphäre (ATEX) zusammengebaut bleiben kann.
Der Staubsensor arbeitet nach dem Prinzip der Triboelektrizität und gewährleistet so die Funktionskontrolle des Filters und die Fehlererkennung. Die zusätzlichen Funktionen umfassen ein Ausgangssignal von vier bis 20 mA, über das die Fernübertragung von Informationen stattfindet sowie eine sofortige oder mittelschnelle Datenübertragung (einstellbar von einer bis 60 Minuten). Außerdem ist eine Speicherung auf dem PC für die Kalibrierung möglich sowie eine grafische Auswertung und eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung der Anlage. Die Produkte sind ATEX-zugelassen.
Das Unternehmen hat seine Aktivitäten hauptsächlich auf Hersteller von Industriefiltern ausgerichtet, die 80 Prozent des Umsatzes ausmachen. Sefram investiert rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes in die Forschung und Entwicklung. Zum Kundenstamm gehören Produzenten von Filtern für Entstaubungsanlagen wie Herding oder Loesch, Ingenieur- und Planungsbüros (Lab, Scheuch) sowie Servicefirmen, die auf dem Gebiet der Entstaubung und Luftaufbereitung tätig sind. Dazu kommen Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Automobil- und Bergwerksindustrie, aber auch aus der Chemie, Pharmazeutik sowie der Holz-, Kunststoff- oder Metall verarbeitenden Industrie.
Das Unternehmen bietet kundenspezifische Lösungen und begleitet den Kunden bis zur Schulung und Inbetriebnahme der Anlage. Die Produkte basieren auf der Norm ISO 9001:2000 und unterlaufen einem jährlichen Audit durch das französische Institut für Industrie und Umweltrisiken INERIS.
Vom 27. bis 29. April stellt das Unternehmen seine Produkte auf der Powtech in Nürnberg vor (Halle 9, Stand 438).













