(openPR) Übertarifliche Bezahlung, unbefristete Arbeitsverträge, gegenseitige Wertschätzung – auch das ist Zeitarbeit. Zumindest im Ruhrgebiet.
Viele Bewerber kommen mit Vorurteilen zum ersten Gespräch, doch diese sind in kürzester Zeit passé: Die ruhrmed GmbH mit Sitz in Duisburg und Niederlassungen in Essen und Dortmund ist ein Personaldienstleister im Gesundheitswesen, der seine Mitarbeiter ausschließlich an Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser im Ruhrgebiet überlässt. Ein Zeitarbeitsunternehmen, das Werte in die Arbeitswelt übernimmt, die im Privaten selbstverständlich sind: Wertschätzung, Sicherheit, Respekt.
Was als Firmenphilosophie oder Leitbild häufig nur auf der Homepage zu finden ist, setzt Geschäftsführer Martin Ruhmöller mit seinen Mitarbeitenden täglich in die Praxis um: Alle Mitarbeiter erhalten unbefristete Arbeitsverträge, die Bezahlung liegt über dem Tarif des öffentlichen Dienstes. Außerdem ermöglicht die ruhrmed GmbH ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, die Organisation ihrer Einsätze mitzugestalten, und unterstützt eine familienfreundliche Freizeit- und Urlaubsorganisation. An 365 Tagen ist darüber hinaus für jeden Mitarbeiter ein Ansprechpartner rund um die Uhr bei ruhrmed zu erreichen. Auch Monika Mertens, die seit März 2009 als examinierte Krankenschwester bei der ruhrmed GmbH arbeitet, fühlt sich gut aufgehoben: „Als Arbeitgeber ist ruhrmed sehr um seine Mitarbeiter bemüht. Hier kann man Probleme jederzeit ansprechen und nach Lösungen suchen.“
Ehemalige Mitarbeiter kehren zurück
Im vergangenen Jahr ist mit ruhrmed zum ersten Mal ein Personaldienstleister aus dem Gesundheitswesen für den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert gewesen. Kriterien wie Unternehmensentwicklung, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Kunden- und Mitarbeiterbetreuung sowie Engagement in der Region stehen im Wettbewerb ausdrücklich vor den Umsatzzahlen. Und auch wenn die Auszeichnung schließlich nicht nach Duisburg ging, ist Martin Ruhmöller stolz auf den Erfolg seines noch jungen Unternehmens: Im Jahr 2001 startete er mit einer einzigen Pflegekraft. 2004 arbeiteten 49 Mitarbeiter im Unternehmen, jetzt sind es bereits 180 – Tendenz weiter steigend. Unter ihnen sind einige Mitarbeiter, die früher schon einmal bei ruhrmed gearbeitet haben und dann von einer Einrichtung übernommen wurden. Die Rückkehr zu ruhrmed begründen alle mit der Sicherheit eines unbefristeten Vollzeitvertrages, der ihnen mehr Lebensqualität bietet. Und mit der Wertschätzung, die sie durch ihre Tätigkeit in den verschiedenen Einrichtungen und von ruhrmed erhalten.
Auch so kann Zeitarbeit also aussehen. Und so versteht Arbeitsministerin Ursula von der Leyen das Prinzip der Arbeitnehmerüberlassung vermutlich, wenn Sie – wie in der vergangenen Woche in Berlin – erklärt: „Ich werde nicht zulassen, dass das grundsätzlich gute und sinnvolle Modell der Zeitarbeit durch Missbrauch in Verruf gebracht wird.“
Muss sie auch nicht, denn es geht auch anders.











