(openPR) Wir sind noch mittendrin, in der so genannten „dunklen Jahreszeit“. Statistiken belegen, dass dies die interessanteste Zeit für Einbruchsdelikte ist. Wöchentlich lesen wir davon, oder sehen Reportagen im Fernsehen, die dies belegen. Außerdem meldet sich die Polizei verstärkt warnend zu Wort:
Offenbar sind Banden aus Osteuropa gezielt in Norddeutschland unterwegs, um hier fündig zu werden. Und diese Banden sind nicht nur auf der Suche nach „einem großen Fisch“! Es geht nicht nur um die prall gefüllte Schmuckschatulle. Nein – eingebrochen wird auch für einen 10 €-Schein, der vielleicht als Wechselgeld auf dem Küchentisch liegen geblieben ist. Die wirtschaftliche Not ist vielerorts hoch und da ist schon ein kleiner Anreiz ausschlaggebend.
Dies ist erschreckend festzustellen, denn so kann sich nahezu niemand mehr in Sicherheit wiegen. Außerdem erschreckend sind die Täterprofile. Denn oftmals sind es Jugendliche, zumeist sogar junge Mädchen, die in krimineller Absicht die Wohngebiete auskundschaften. Für einen erfolgreichen Beutezug braucht man nicht mehrere Stunden – es reichen wenige Minuten, in denen ein Fenster aufgehebelt wird. Von Nachbarn unbemerkt werden in den Wohnungen und Häusern ganz gezielt die markantesten Punkte durchsucht. Und nach kurzen Augenblicken ist der Spuk schon wieder vorbei.
Was bleibt, ist nicht nur der Ärger bei der Schadensregulierung mit den Versicherungen oder der Behebung der baulichen Schäden. Das Schlimmste ist das Wissen, dass die Privatsphäre missbraucht wurde. Statistiken belegen, dass dies der eigentlich bleibende Schaden ist. Das Gefühl der Geborgenheit in den eigenen vier Wänden geht oftmals unwiederbringlich verloren.
Daher sollten folgende Kleinigkeiten bedacht werden:
- Ein auf Kipp stehendes Fenster ist ein offenes Fenster
- Leitern vom Grundstück entfernen
- In Abwesenheit für ein bewohntes Ambiente sorgen
Zeitschaltuhren helfen bei der Beleuchtung der Wohnräume. Nachbarn sollten den Briefkasten leeren.
Zunehmend macht Haus- und Wohnungseinbrechern intelligente Sicherheitstechnik das Leben schwer. Denn der Einbau einer zeitgemäßen Alarmanlage ist heute relativ einfach und kostengünstig zu realisieren.










