(openPR) Wie erwartet war die Zeit zwischen den Jahren und auch zu Jahresanfang sehr ruhig. Aufgrund der extrem geringen gehandelten Volumina machte es wenig Sinn in dieser Zeit neue Einstiege vorzunehmen.
Es wurden nicht nur wenige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, auch die Bewegungen an den Märkten waren aufgrund der geringeren Umsätze und der Feiertage nicht aussagekräftig.
Zu Jahresbeginn schaffte der deutsche Leitindex zwar ein neues Jahreshoch, genau wie der amerikanische S&P 500 Index, jedoch setzte nach einer Phase der Seitwärtskonsolidierung eine Korrektur ein.
Am Montag, den 11. Januar begann die erste Berichtssaison des neuen Jahres. Gleich zum Auftakt präsentierte Alcoa (AA) schlechter als erwartete Daten. Dies trübte die an sich positiven Erwartungen und so kam auch der S&P 500 Index von einem neuen Hoch zurück.
Im Gegensatz zum letzten Jahr gehen wir nicht davon aus, dass es die Earnings Season diesmal wieder schaffen wird, die Märkte deutlich und nachhaltig nach oben zu bewegen. Die bisherig veröffentlichten Daten sind durchwachsen.
Der S&P 500 Index lief in der dritten Handelswoche im Januar in einer Konsolidierungszone seitwärts und brach am Donnerstag, den 21. Januar deutlich aus dieser nach unten aus, und auch am Freitag ging es für den Index noch weiter nach unten. Ein Grund hierfür waren die Aussagen des amerikanischen Präsidenten, dass er neue strikte Regeln zur Kontrolle von Geschäftsbanken einführen wolle. Die starken Bewegungen führten dann auch wieder zu einem Ausschlag beim VIX Index, dem Volatilitätsindex. Zusätzlich deuten wieder viele Risikoindikatoren auf einen überkauften Zustand hin.
Stark unter Druck geraten ist der Euro im Vergleich zum US Dollar, Grund ist u.a. der marode griechische Staatshaushalt, aber auch von weiteren europäischen Ländern geht eine ähnliche Gefahr aus. Die sog. „PIIGS Staaten“ (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) weisen eine geringe Sparquote und eine hohe Verschuldung auf.
Wirtschaftsdaten
Schlechter als erwartet war das endgültige Gross Domestic Product (GDP), insgesamt wuchs die Wirtschaft in den USA um 2,2% im vergangenen Quartal - erwartet wurden 2,8%. Das vorläufige GDP wird am Freitag, den 29. Januar veröffentlicht, es wird ein Wachstum von 4,5% erwartet.
Positive Zeichen kamen hingegen vom Immobilienmarkt, die Daten zu den Existing Home Sales waren besser als erwartet. Schlechter als erwartet fiel der Arbeitsmarktbericht am Freitag, den 08. Januar aus. Anstatt des erwarteten und dringend benötigten Wachstums wurden weitere Arbeitsplätze vernichtet, die offizielle Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 10,0%. Wie bereits einige Male erwähnt, ist dies jedoch die offizielle Quote, inoffizielle Schätzungen gehen von einer weit höheren realen Arbeitslosenquote aus.
Am Mittwoch, den 13. Januar wurde das Beige Book des Offenmarktausschusses der Federal Reserve veröffentlicht, in diesem wurde von: „ ... a modestly improving economy.“ gesprochen. Genug um die Märkte, zumindest kurzfristig, nach oben zu bewegen.
Keine Überraschungen kamen von dem Treffen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve, diese ließ den Leitzins - wie erwartet - unverändert.
Am Mittwoch, den 27. Januar gibt es wieder ein Treffen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve bei dem über die Geldpolitik entschieden wird. Es werden jedoch keine Änderungen beim Zinsniveau erwartet.
Der Volatilitätsindex VIX rutschte zu Jahresbeginn zeitweise auf den niedrigsten Stand seit der Lehman Krise 2008, stieg aber letzte Handelswoche, wieder deutlich an.
Wieder auf den Pfad des Wachstums zurückkehren konnte England, das GDP wuchs im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um 0,1%, das war zwar insgesamt schlechter als erwartet, jedoch beendete es die seit sechs aufeinanderfolgenden Quartalen andauernde Rezession.
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