(openPR) Am 23. und 24. Februar 2005 finden in Hamburg die 1. Deutschen Liquiditätstage statt. Der Kongreß wird umfassend über Methoden berichten, mit den die Liquidität des Unternehmens erhalten und ausgeweitet werden kann. Wegen der Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe an Firmenkunden hat dieses Thema in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Die Mittel und Handwerkzeuge sind reichlich vorhanden, sie müssen nur genutzt werden. Damit man sie nutzen kann, muß man sie kennen. Die 1. Deutschen Liquiditätstage geben einen Überblick darüber, wie in allen Gliedern der Wertschöpfungskette Liquidität erhalten, generiert und ausgeweitet werden kann.
Erhalten: Zu wenige Unternehmen nutzen bisher die Möglichkeit, sich über die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden zu informieren (Kunderating). Von Kreditversicherungen wird zu wenig Gebrauch gemacht. Auch Lieferanten werden nur selten auf ihre Lieferfähigkeit überprüft. Das kann fatale Folgen haben: Die eigene Auftragslage ist gut, aber der Lieferant wird insolvent. Aufträge können nicht bedient werden, im schlimmsten Fall steht der eigene Betrieb auch still.
Generieren: Ausgelagertes Inkasso verschlankt das Unternehmen und macht Fixkosten zu variablen Kosten. Häufig verbessert es das Zahlungsverhalten der Kunden. Factoring erhöht schnell die Liquidität und kann Bankkredite überflüssig machen. Cash-Management, Cash-Pooling und Treasury glätten Liquiditätsengpässe, vermeiden Überschreiten der Kreditlinie und können sogar Beiträge zum Gewinn liefern. Mit intelligent konstruierten Unterstützungkassen für die Alterversorgung der Mitarbeiter läßt sich ein kostengünstiges Liquiditätspolster schaffen. Leasing von Maschinen und Fuhrpark entlastet die Bilanz, Sale-And-Lease-Back von Immobilien steigert die Liquidität schlagartig. Für größere Unternehmen mit konstanten Zahlungseingängen sind ABS oder ABCP-Programme eine lukrative Altenative zum Bankkredit.
Ausweiten: Alternativen zum Bankkredit werden zu wenig geprüft, noch weniger angewendet. Groß ist die Angst des Mittelständlers, nicht mehr „Herr im eigenen Haus“ zu sein. Aber ist es nicht besser, zusammen mit Fremdkapital auch Beratung und möglicherweise sogar zusätzlich Kundenkontakte ins eigene Haus zu holen, solange es noch das eigene Haus ist? Von Genußscheinen, über Anleihen und Private-Equity gibt es eine Reihen von modernen Finanzierungsmethoden, die es wert sind, geprüft zu werden.











