(openPR) Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Eine Pleite des Emirats Dubai würde ohne Zweifel erhebliche Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte haben. Es wird sich zeigen, ob Dubai überhaupt noch Zahlungsfähig ist. Nach dem Dubais Regierung bei den Bauherrn der Palmeninsel um einen Zwangsaufschub der Zahlungen von mindestens sechs Monaten gebeten hatte, folgte prompt die Reaktion der Kreditausfallversicherungen, die die Prämie auf 30% erhöhte.
Vor allem geht es um die Investmentgesellschaft für Immobilien „Dubai World“, die Verbindlichkeiten in Höhe von fast 60 Milliarden Dollar haben soll. Scheinbar nur reine Spekulation sind die Meldungen aus den Medien, dass teile von „Dubai World“ verkauft werden sollen, oder wie der britische „Telegraph“ schrieb, bereits über einen Verkauf der Dubai-Airline Emirates nachgedacht wird.
Der Tourismus ist von alledem nicht betroffen. Im Gegenteil, die Preise für Flüge und Hotels sind stark gesunken. Dies kann einerseits auf den starken Euro zurückgeführt werden und andererseits ist die Bettenauslastung nicht mehr so hoch, so dass die Hotels ihre Zimmer zu sehr attraktiven Preisen anbieten. Auch der Flug in die Emirate ist erschwinglich geworden, da die Airlines einen immer härter werdenden Preiskampf führen.
Im Gespräch mit einem Deutschen Auswanderer, der seit 6 Jahren in Dubai wohnt und als Anwalt arbeitet, bekam ich auf die Frage, ob sich etwas geändert habe, die Antwort: „Eigentlich nicht. Die Arbeit ist immer noch genauso mühsam und anstrengend wie vorher und auch der Konkurrenzkampf ist gleich stark geblieben. Einzig die Mietpreise sind gesunken, so dass ich nun direkt in der Innenstadt eine schöne Wohnung beziehen konnte. Wie es mit Dubai weitergehen wird, wird sich erst in den nächsten Monaten und Jahren zeigen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in Zukunft das Emirat Dubai weiter blühen wird.“











