(openPR) Gleich mehrere Trümpfe zieht Marius Schiel aus dem Ärmel, wird er nach den Vorzügen der Energiegewinnung aus Holz gefragt. Für den gelernten Ofenbauer, der hinter der Wolfener Schiel KG steht, ist CO2-Neutralität ebenso ein Argument wie die relative Krisensicherheit und die im Vergleich zu anderen Energiequellen durchaus preiswerte Beschaffung des Holzes, das zudem praktisch vor jeder Haustür wachse.
Die wirtschaftliche Seite wiegt schwer in der Argumentation des jungen Mannes. Die Hackgut- und Pelletpreise liegen weit unter denen von Öl und Gas. Hinzu kommt noch die Preisstabilität des regionalen Brennstoffs. „Außerdem haben der regionale Brennstoffhändler oder der Forstbetrieb mehr zu tun. Sie schaffen neue Arbeitsplätze. Das Geld bleibt in der Region und zirkuliert dort. Und alles funktioniert ohne die Abhängigkeit von den Schwankungen am Markt für fossile Brennstoffe.“
Schiels Ideen sollen Schule machen. Er arbeitet eng mit seinem Vater, dem Ofenbaumeister Eberhard Schiel, zusammen. Beide bauen beim Einsatz von Scheitholz, Hackschnitzeln oder Pellets nicht nur auf modernste Feuerungstechnik. Sie wollen „Wärme im Einklang mit der Natur“ liefern und haben deshalb zusammen mit der MAS GmbH, einem renommierten Anlagenbauern aus dem ChemiePark Bitterfeld Wolfen, Neues auf den Weg gebracht.
Die Schiel KG bietet den Energiecontainer an. Der ist auf den ersten Blick nicht viel mehr als der ganz normale Schiffscontainer. Doch schon die Edelstahl-Abgasanlage verrät die Wandlung vom Herkömmlichen zum Besonderen. Im Innern des Containers finden die Feuerungssysteme des österreichischen Herstellers KWB Platz. „Wir arbeiten seit Jahr und Tag mit der Technik. Qualität statt Masse ist dabei unser Credo“, betont Marius Schiel. Die Heiztechnik sei dabei in Größe und Leistung sowie dem Materialeinsatz den individuellen Gegebenheiten anpassbar.
Flexibilität soll der Trumpf der Schielschen Idee sein. Deshalb auch die Installation der Technik im weit verbreiteten Container. Der kann auch wegen seiner genormten Maße problemfrei an jeden Ort transportiert werden. „Er muss dort auch nicht dauerhaft zum Einsatz kommen. Er kann es aber“, betont der junge Unternehmer. Möglich wäre zum Beispiel, Werkhallen zu beheizen, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen. Der Container steht vor der Halle, wird mit dem Heizmaterial bestückt und ist je nach Heizleistung auch um einen separaten Vorratscontainer erweiterbar.
So flexibel wie die Wolfener Container ist auch deren Finanzierung. Die Schiel KG bietet neben der normalen Finanzierung auch Leasing, Mietkauf und Contracting an.
„Vor allem Contractoren interessieren sich für unsere flexiblen Lösungen, für Sie erschließen sich ganz neue Geschäftsfelder und neue Möglichkeiten der Realisierung“ so Schiel.
Die Flexibilität schlägt für den Wolfener bei seiner Idee besonders zu Buche. Einmal angeschafft, kann der Container vom Unternehmen nach Belieben an jeden anderen Standort umgesetzt werden. Damit eignet er sich auch für Übergangsperioden, wenn etwa am neuen Standort noch keine Versorgungsleitungen anliegen oder die klassischen Heizsysteme gerade erneuert werden. „Unser Container ist schnell da, die Energiequelle auch.“ Das lasse prinzipiell sogar den Gedanken zu, die flexible Energiezentrale zu vermieten. „Große Festzelte könnten damit beheizt werden“, sagt Marius Schiel und schließt den Einsatz im privaten Bereich nicht aus. „Unsere Idee passt natürlich auch dort hin. Der Container kann ganz individuell verkleidet werden und ist dann kein Fremdkörper im Grundstück.“












