(openPR) Mit einer Innovationswerkstatt sich neue Nischen am Markt erobern und verlorene Segmente zurückgewinnen – Interview mit Geschäftsführer Harald Ostermann
München. Mit einer originellen Idee will die Innovationswerkstatt zeigen, dass innovative Ideen nicht allein durch Intuition oder durch Zufall entstehen, sie können auch systematisch "erarbeitet" werden. Geschäftsführer Harald Ostermann (mehr als 10 Jahre internationale Erfahrung als Unternehmensberater) stellt die Innovationswerkstatt vor. Das dahinter stehende kreative Konzept kombiniert Wissenschaft und Praxis, um neue – und auch unkonventionelle – Ideen für Kunden zu entwickeln und umzusetzen. Der Blick von außen kann neue Impulse ins Unternehmen bringen.
Herr Ostermann, wie kamen Sie dazu eine Werkstatt für Innovationen ins Leben zu rufen und was ist darunter zu verstehen?
Heuer werden höchstwahrscheinlich 40.000 Unternehmen Insolvenz anmelden. Das bedeutet, dass Erfolgskonzepte der Vergangenheit nicht mehr automatisch den Erfolg für morgen garantieren können. Neue Ideen, neue Konzepte sind gefordert um sich langfristig am Markt behaupten zu können.
Neue Ideen, neue Produkte zu kreieren, das ist unser Kerngeschäft. Wir haben keine Ideen – wir machen Ideen
Wir haben immer häufiger die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen ohne belebende Impulse von außen meist nur an Problemlösungen herum experimentieren, sie aber nur selten lösen. Wir stellen fest, dass es auch in gut geführten Unternehmen an guten und originellen Ideen z.B. in Richtung Kundenorientierung mangelt und dass es, sofern sie vorliegen, an deren professioneller Umsetzung fehlt. Es fehlt aber oft auch der notwendige Abstand, ein Problem von einer neuen Warte aus zu betrachten.
Außenstehende betrachten die Probleme aus einem gewissen Abstand, beurteilen die Situation objektiver und weniger betriebsblind.
Für dieses Projekt haben wir unser Team verstärkt. So arbeiten wir mit verschiedenen Marketing-Lehrstühlen zusammen. Diese Zusammenarbeit mit Hochschulen hat den Vorteil, dass engagierte Studenten (vorwiegend aus dem Fach Marketing) viele Themen unvoreingenommener und kreativer angehen als Manager oder auch Berater.
Für welche Projekte wäre die Innovationswerkstatt interessant?
Die möglichen Themenfelder sind unbegrenzt! Einige Beispiele:
Wie erreiche ich verstärkt die Jugend?
Welche neuen Geschäftsfelder sind denkbar?
Wie erreiche ich eine bessere Kundenbindung?
Welche innovativen Serviceleistungen wären für mein Unternehmen möglich?
Wie schaffe ich es, meine Preise aus der Vergleichbarkeit zu nehmen?
(Beispiel dafür ist der Big Mac: die wenigsten wissen, wieviel er kostet, denn meist ist er Bestandteil von kompletten Menus).
Kann man in einem Satz beschreiben, was die Innovationswerkstatt macht?
Wir suchen mit einer einzigartigen Methodik Ideen, bewerten die vielversprechendsten und prüfen sie auf Ihre Umsetzbarkeit.
Wie kamen Sie denn auf den Namen Innovationswerkstatt?
Wir finden, dass der Name für sich spricht. Er verbindet die Bereiche Innovation, Kreativität und Ideenreichtum mit Arbeit.
Wie läuft ein Projekt mit der Innovationswerkstatt ab?
Ein Projekt läuft bei uns in der Regel in vier Phasen ab.
Phase 1: Problemdefinition:
Nach einem Gespräch mit dem Unternehmer definieren wir die Problemstellung. Je präziser das Ziel formuliert wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, originelle, brauchbare und umsetzbare Ideen zu finden. Ergeben sich neue Aspekte, so muss das Problem umformuliert werden. Alle Teilnehmer müssen von der gleichen Fragestellung ausgehen. Das Team besteht aus einem Moderator und einer Gruppe von 6-8 Studenten.
Phase 2: Ideenproduktion:
Hier arbeiten wir mit einer wissenschaftlich anerkannten Methode. Das Team sucht und sammelt für die erarbeitete Problemstellung spontane Lösungsansätze. Die Ideen werden erfasst, aber noch nicht ausgewertet.
Phase 3: Ideenbewertung:
Eine klare Trennung zwischen Ideenfindung und -bewertung ist wichtig. Die Teilnehmer sollen in der Ideenproduktion unbelastet sein. Selbst utopische und unrealistische Vorschläge sollte man nieder schreiben. Man weiß ja nie, ob sich nicht auch aus dem vermeintlich Utopischen ein brauchbarer Lösungsvorschlag entwickeln lässt. Nun bewertet das Team die Vorschläge und selektiert die Ideen, die am erfolgversprechendsten erscheinen.
Phase 4 Ideenauswertung:
Die nach Phase 3 ausgewählten Ideen eröffnen nunmehr die Chance für innovative Lösungsansätze
In Projektteams werden die Ideen strukturiert und ausgearbeitet.
Wo kann man sich denn über weitere Details einer solchen Innovationswerkstatt informieren ?
Nähere Informationen sind abrufbar unter www.innovationswerkstatt.info











