(openPR) Ist die Donau etwa blauer als die Donau? Sind Walzer und Polka in der Freien Hansestadt tabu? , so ist auf der Homepage der Bremer Philharmoniker zu lesen, flott und durchaus selbstbewußt! Und so ist sie auch gemeint, die Einladung zum großen Philharmonisches Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker am Sonntag, dem 10. Januar 2010 um 11.00 Uhr in das Konzerthaus Glocke – na denn Prosit! Ebenso am 11. und 12. Januar, jeweils um 20.00 Uhr.
Mit beschwingten Walzern, temperamentvollen Polkas und mitreißenden Galopprhythmen begrüßen die Bremer Philharmoniker das Jahr 2010. In ihrem ersten „Neujahrskonzert“ widmen sie sich an drei Tagen den Werken der Strauß-Dynastie, Franz Lehàrs und Emil Waldteufels und verwandeln den großen Saal der Glocke – zumindest akustisch - in einen Ballsaal.
Johann Strauß Sohn intonierte wie kaum anderer das Lebensgefühl der feinen Wiener Gesellschaft in der zweiten Hälfte des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Nicht von ungefähr wurde er zum „Walzer-König“ gekrönt und stand damit in Konkurrenz zu seinem Vater, dem „Mozart des Walzers“. Das Vater-Sohn-Verhältnis war entsprechend gestört, doch weder Qualität noch Quantität ihrer musikalischen Werke litten darunter. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und die beiden komponierten und konzertierten unermüdlich. Sie wurden gefeiert und verehrt und prägten eine ganze Ära. Wien war im Tanzrausch, Unterhaltungsmusik wurde konzertfähig, die Nachfrage nach Operetten wuchs unaufhaltsam und die beliebtesten Walzer und Polkas bekamen Schlagerstatus.
Das Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker bietet eine wunderbare Gelegenheit das Geheimnis der berühmten Wiener Komponisten jener Zeit zu lüften und den Zauber ihrer unvergesslichen Walzer, genialen Polkas und herrlichen Operetten zu spüren. Es spielen die Bremer Philharmoniker unter ihrem Dirigenten Markus Poschner. Die Solisten: Claudia Barainsky, Sopran und Klaus Kuttler, Bariton. Weitere Informationen: www.bremerphilharmoniker.de und www.institut50plus.de













