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NovoArgumente: Forschungsfreiheit geht vor Tierschutz

05.01.201014:41 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: NovoArgumente: Forschungsfreiheit geht vor Tierschutz

(openPR) Der Fall des Bremer Hirnforschers Andreas Kreiter verdeutlicht exemplarisch die Geringschätzung, die der Spezies Mensch heutzutage aus den eigenen Reihen entgegengebracht wird. Bereits seit etlichen Jahren kämpft der Wissenschaftler gegen Tierschützer und Politiker für die Zulassung der für seine Forschungen notwendigen Versuche an Affen. Nach Ansicht von Experten können die keineswegs grausamen Experimente wichtige Erkenntnisse zur Therapie der Epilepsie liefern. Dennoch wurde Kreiter öffentlich als „Affenfolterer“ beschimpft, mit Telefonterror überzogen und bedroht. Nachdem ein Bremer Gericht im Oktober 2009 entschied, dass Kreiter seine Forschungsarbeiten mit Makaken vorläufig fortführen darf, kommt es in den nächsten Monaten zur endgültigen Entscheidung.

Wie Novo-Ressortleiter Wissenschaft und Technik Thilo Spahl in der aktuellen Ausgabe des Debattenmagazins NovoArgumente zum Fall Kreiter bemerkt, hat der Forscher neben Politik und Tierschutz vor allem einen zunehmend misanthropischen Zeitgeist gegen sich. Dieser drückt sich in der Missachtung des verfassungsrechtlich geschützten menschlichen Forschungsdranges aus. Die Proklamierung von Tierrechten ist für Spahl ein Zeichen für die Entwertung des Menschen in der heutigen Gesellschaft. In dem auf www.novo-argumente.com zur Online-Debatte freigeschalteten Artikel „Die Blicke süßer Äffchen“ begegnet er der weit verbreiteten Auffassung der qualitativen Gleichheit von Mensch und Tier: „Die Grenze zwischen Mensch und Tier zu verwischen ist nicht fortschrittlich, sondern dekadent.“

Auch für Josie Appelton bleibt „Der Mensch das Maß aller Dinge“. In ihrem Artikel erläutert sie, warum es moralisch richtig ist, Tiere für menschliche Zwecke zu gebrauchen. Franz Kromka und Boris Kotcheoubey beleuchten aus juristischer wie auch aus humanwissenschaftlicher Perspektive das Verhältnis von Mensch und Tier. In der Glosse „Der gedopte Stier“ lotet Hans Jörg Staehle die Zusammenhänge von Stierkämpfen, Antihumanismus und der aktuellen Doping-Debatte aus.

Die Jan./Feb.-Ausgabe (Nr. 104 1-2 2010) kann für EUR 7,20 im Online-Shop der Website bezogen werden. Das Heft umfasst auf 100 Seiten ein breites Themenspektrum von der aktuellen Bildungsmisere über den Fehlstart der Bundesregierung bis zu Osama bin Ladens Terrorbotschaften. Weitere Informationen und das aktuelle Cover finden sich im Pressebereich der Website.

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