(openPR) Wie Workshops in absoluter Lichtlosigkeit Personalauswahl-Verfahren optimieren und bis zu 15 Monatsgehälter gespart werden können
Köln, 03.01.2010. Immer zu Quartalsbeginn das übliche Spiel: ein neuer Kollege, eine neue Kollegin taucht auf, mit perfekter Ausbildung und guten Zeugnissen – scheinbar die Idealbesetzung. Aber besonders die alten Hasen im Betrieb haben oft einen untrüglichen Instinkt: „Der passt nicht zu uns“ oder „Mit der stimmt was nicht“. Diese Mitarbeiter können ihre Einschätzung nicht begründen - haben aber sehr oft recht: Der amerikanische Psychologe Dr. Brad Smart geht davon aus, das nur 25% der neuen Stellen „richtig“ besetzt werden.
Die Folge bei Kündigung: Frust bei den Kollegen, die die Arbeit wieder allein machen müssen. Frust beim „Neuen“, der sich einen neuen Job suchen muss. Und Frust beim Chef, der viel Zeit und Geld investiert hat. Was ist schiefgegangen? Wie konnte es passieren, dass die Personalabteilung sich so geirrt hat?
Offizielle Zahlen dazu sind kaum bekannt - welcher Unternehmer gibt schon gern einen personellen Fehlgriff zu. Und was das kostet? Der Personalexperte Prof. Dr. Knoblauch aus Giengen geht von 15 Monatsgehältern aus – mindestens!
„Setzt‘ die Personalchefs in die absolute Lichtlosigkeit“ fordert der Kölner Marketing- und Strategieberater Michael Lück. „80% unserer Wahrnehmung erfolgt über den Sehsinn“, so Lück. „Das heißt aber auch, dass uns 80% der Täuschungen über die Augen erreichen.“ Wir alle haben gelernt, uns gut zu verkaufen. Körpersprache und perfektes „Face-Management“ zeigen unserem Gegenüber, was er sehen möchte. Und kaschiert so oft die andere Seite der Persönlichkeit.
Michael Thaler, Geschäftsführer der Real Fenster und Türen GmbH im bayrischen Schechen, hat Lichtlos persönlich erlebt: „Es ist faszinierend, um wie viel intensiver und nachhaltiger diese Themen im lichtlosen Raum wirken.“
„Der Aufenthalt in Lichtlosigkeit ist eine kontrollierte Krisenerfahrung“, so Lück, der schon in 2005 mit lichtlos-Workshops auf Messen erste Erfahrungen sammeln konnte. Da so alle anderen Sinne sensibilisiert werden, bekommt der Personalchef einen zusätzlichen, aber ganz anderen Eindruck vom Bewerber. „Die Stimme, die Betonung, die Länge der Sätze, die Pausen – das alles sagt viel über unsere Persönlichkeit, insbesondere über die Soft-Skills, aus“, so Lück, der inzwischen über 1.000 Personen in die Dunkelheit geführt hat.
Vielleicht sollten wir auch Unternehmer, Banker und Politiker „hinter’s Licht führen“, um mehr Klarheit für 2010 zu gewinnen. „Ich lerne nicht nur mein Gegenüber besser kennen“, so Berater Lück, „sondern ich erfahre auch eine ganze Menge über mich selbst“. Das kann ja keinem schaden …
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