(openPR) Dr. Thorsten Kienast neuer Chefarzt in Eilbek
Hamburg (30. 12. 2009) - Mit Beginn des neuen Jahres wechselt Dr. Thorsten Kienast (41) von der Charité Berlin nach Hamburg. An der Schön Klinik Hamburg-Eilbek folgt er auf Dr. Horst Lorenzen (66), der nach fast 30 Jahren als Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie in den Ruhestand geht.
„Hamburg gewinnt sowohl einen renommierten Chefarzt als auch einen erfahrenen Forscher für psychiatrische Erkrankungen“, freut sich Dr. Mani Rafii, Chef der Hamburger Schön-Klinik. Dr. Kienast wird als Chefarzt die Forschung in Hamburgs ältester Psychiatrie stärker ausbauen. An der Charité, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Campus Mitte, leitete er die Forschungsbereiche Abhängigkeitserkrankungen, Persönlichkeitsstörung und Sucht sowie Positronen-Emissions-Tomographie.
Dr. Kienast: „Neben der neuen Herausforderung als Chefarzt reizt mich der Aufbau meines verhaltenstherapeutischen Schwerpunktes, mit dem ich zur Entstigmatisierung der Psychiatrie beitragen will. Zudem entsteht gerade auf dem Klinikgelände ein großer Neubau der Psychiatrie, der im kommenden Jahr (2011) fertiggestellt wird.“
Forschungs-/Tätigkeitsfelder
• Neurobiologie von Emotionen: funktionelle Kernspintomographie und Positronen-Emissions-Tomographie zu den Themen: Temperament, negativ erlebte Emotionen, Angst, Verbitterung.
Ziel: Emotions- / Temperamentforschung
• Therapie von Betroffenen mit Persönlichkeitsstörungen und Impulskontrollstörung.
• Entwicklung eines Therapiekonzeptes zur Behandlung von Patienten mit Borderline Persönlichkeitsstörung und komorbider (weitere Erkrankung zusätzlich zu einer Grunderkrankung) Abhängigkeitserkrankung. Einrichtung einer Modellstation sowie Evaluation des Konzeptes, Entwicklung eines zertifizierten Ausbildungscurriculums für Therapeuten und Trainer.
Schön Klinik Hamburg-Eilbek
Die Schön Klinik Hamburg-Eilbek ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg mit über 660 Betten, 17 Fachkliniken und über 1.300 Mitarbeitern eines der größten Krankenhäuser in Hamburg.
Hamburgs älteste Psychiatrie
Hamburgs älteste Psychiatrie beginnt in Eilbek im Jahre 1864 mit der Gründung der Klinik als bahnbrechend moderne Einrichtung für gemütskranke Menschen. Diese Patienten, die man jahrhundertelang als "Irre" einfach weggeschlossen hatte, wurden nun, erstmalig für Deutschland, nach dem Prinzip einer zwangsfreien Behandlung betreut. Auf einem Areal in der Größe von rund 38 Fußballfeldern entstand die spätere Staatskrankenanstalt Friedrichsberg. 1881 hatte die Klinik bereits über 1.000 Betten.
Weitere Informationen unter www.schoen-kliniken.de/eil










