(openPR) Herzinfarkt oder nicht? Das klärt der neue, einfache Schnelltest CardioDetect schon ab 35 Minuten nach den ersten Symptomen. Der Test hat die Größe einer Scheckkarte, benötigt kein Labor und kann ähnlich wie ein Schwangerschaftstest auch vom Patienten selbst vorgenommen werden. Die Untersuchungsmethode ist vor allem für niedergelassene Ärzte, Notärzte und Rettungssanitäter gedacht, kann jedoch auch von Laien - speziell von Risikopatienten - selbst vorgenommen werden.
Bei dem CardioDetect® Schnelltest wird das bei einem Infarkt freigesetzte Herzmuskelprotein h-FABP (heart-specific Fatty Acid-Binding Protein) nachgewiesen. Nur vier Blutstropfen des Patienten werden dabei auf eine Testkarte aufgetragen. Der Vorteil von FABP: der Test kann bereits 20 Minuten nach Beginn der Symptome durchgeführt werden und dauert 15 Minuten. Bei anderen Standardtests ist ein verlässliches Ergebnis frühestens drei Stunden nach Beginn der Symptome möglich.
Der Schnelltest ist CE-zertifiziert und in Österreich etwa ab Ende 2004 verfügbar. Zielgruppen sind Kliniken, Notdienst versehende niedergelassene Ärzte, Notfall- und Hilfsdienste, aber auch alle jene Menschen, die schon einen Infarkt erlitten haben, sowie andere Risikogruppen, wie vor allem Diabetiker, Raucher, Hochdruckpatienten und Menschen unter hoher Stressbelastung.
Jede Minute zählt - ein schneller Marker ist gefragt
Da bei der Diagnose eines Herzinfarktes jede Minute zählt, sind besonders schnelle und zuverlässige Marker für derartige Tests gefragt. Aus der kurzen Diagnosezeit und der Dauer des neuen Tests von nur 15 Minuten ergeben sich enorme Vorteile: Die im Wettlauf mit dem Infarkt gewonnene wertvolle Zeit kann für die Patienten zum Lebensretter werden. Die frühe Diagnose ermöglicht eine schnelle spezifische Behandlung und hilft so vielen Betroffenen, schwere Folgeschäden zu vermeiden. Das handliche EC-Kartenformat erlaubt es dem Nutzer, den Test an jedem Ort vorzunehmen. Der Test ist in der Handhabung einfach und sicher im Ergebnis. Besonders vorteilhaft ist der neue Test dort, wo ein schneller Zugang zu einer Klinik nicht sofort möglich ist und möglichst schnell eine Abklärung der Diagnose erfolgen soll.
Für wen ist CardioDetect® geeignet?
Es gibt 2 Varianten dieses schnellen Herzinfarkt-Tests: für Fachanwender und Selbstanwender.
1.) CardioDetect®med für Fachanwender (Ärzte, Krankenhäuser etc.). Dazu 5 Testkarten und Automatiklanzetten pro Packung.
2.) CardioDetect®self für Selbstanwender mit einer Karte. Auf ihr können 2 Tests durchgeführt werden. Dazu gehören 2 Automatiklanzetten.
Wie funktioniert CardioDetect®?
Für den Test müssen lediglich vier Blutstropfen (egal ob venöses oder arterielles Blut) des Patienten in die Vertiefung auf der Karte gegeben werden. 15 Minuten später liegt das Ergebnis vor.
Hierbei werden zwei verschiedene monoklonale Antikörper, die hochspezifisch gegen menschliches Herz-FABP gerichtet sind, als molekulare Werkzeuge genutzt.
Einer dieser Antikörper (Fänger-Antikörper) wird auf einem Träger (modifizierte Cellulose) immobilisiert. Ein zweiter, mit kolloidalem Gold markierter Antikörper (Detektor- Antikörper) bindet den Analyten (Herz-FABP) aus der Patientenprobe und diffundiert als Komplex über die Cellulosematrix. Der auf dieser Matrix immobilisierte Fänger- Antikörper bindet seinerseits diesen Komplex (sandwich assay). Je mehr Analyt in der Patientenprobe vorhanden war, desto intensiver wird die Rotfärbung (Streifen) an der Position des Fänger-Antikörpers. Ist kein Herz-FABP in der Probe vorhanden, kann es nicht zur Ausbildung dieses Sandwiches kommen; somit wird kein Streifen generiert.
Wichtig! Unabhängig von der hervorragenden Treffsicherheit des Tests sollte bei einer Anwendung durch den Patienten unbedingt auch ein Notarzt beigezogen werden! Der Test ist keinesfalls für eine “Selbstdiagnose” allein bestimmt, sondern soll den Notarzt bei seiner Diagnose unterstützen und so eine frühere und effiziente Behandlung ermöglichen.








