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Beste Private-Banking-Websites: UBS, Deutsche Bank und Credit Suisse

(openPR) Zürich, 23.12.2009: Die Private-Banking-Websites von der UBS, der Deutschen Bank und der Credit Suisse sind die Gewinner eines Rankings der Online-Auftritte der weltweit zwanzig grössten Vermögensverwalter. In der von der Schweizer Researchfirma MyPrivateBanking.com durchgeführten Studie liegt die UBS mit 82 von 100 möglichen Punkten auf Platz eins. Die UBS-Website punktet insbesondere durch das Angebot einer Vielzahl interaktiver Instrumente, mit denen der Besucher seine Anlagebedürfnisse analysieren und das passende Produkte finden kann. Den zweiten Platz teilen sich die Deutsche Bank und die Credit Suisse mit jeweils 81 Punkten. Während die Credit Suisse eine überlegene Navigation und auch einige interaktive Funktionen anbietet, kann die Deutsche Bank besonders im Bereich der kundenfreundlichen Inhalte punkten. Kein anderer Anbieter publiziert online so detailliert die Gebühren der Vermögensverwaltung wie die Deutsche Bank.


Insgesamt kommt die Studie mit dem Titel „Wie Vermögensverwalter im Internet Kunden gewinnen“ zu dem Ergebnis, dass die grössten Vermögensverwalter mit ihren Internetauftritten noch nicht zufrieden sein können. Zwar meistert rund die Hälfte die grundlegenden Anforderungen einer Website gut, aber es gibt trotzdem grosse Defizite bei der Online-Kommunikation: Dazu gehört das Fehlen einer klaren Marketingbotschaft bei drei Viertel der Banken und ein Mangel an kundenorientierten Inhalten bei immerhin 60% der analysierten Anbieter. Weiterhin bietet nur ein Viertel der Banken interaktive Funktionen in ihrer Internet-Präsenz. „Das Internet ist zunehmend das bevorzugte Informationsmedium vermögender Personen, aber die Banken versäumen es sich über ihre Private-Bankings-Websites gegenüber dem nur einen Klick entfernten Wettbewerber zu differenzieren“, fasst Christian Nolterieke, Geschäftsführer von MyPrivateBanking.com, das zentrale Defizit zusammen. “Die Inhalte und Argumente sind mehrheitlich austauschbar und die Interaktion mit dem potenziellen Kunden ist unzureichend“
Die Analyse und Bewertung der einzelnen Teilbereiche der Private-Banking-Websites führte zu folgenden zentralen Ergebnissen.
1. Navigation und Struktur oft unzureichend: Nur 40% der Anbieter konnten mit der Nutzerfreundlichkeit ihres Webseitenaufbaus voll überzeugen. Starke Schwächen gab es in den Suchfunktionen, bei denen 55% der Banken nicht einmal die Hälfte der möglichen Punkte erzielten. Des weiteren hatten nur 12 der zwanzig bewerteten Banken eine vollständige Datenschutzerklärung.
2. Positionierung und Inhalte zu oberflächlich: Nur ein Viertel der Banken gelang es eine klare Markenbotschaft an potenzielle Kunden zu senden. Die Darstellung der Angebote und des Beratungsprozess war insgesamt gut, aber die für Kunden wichtigen Informationen zu Kosten und Renditen waren fast bei keinem Anbieter existent. Auch Basisangaben zur Höhe des verwalteten Vermögens und zur Mindestanlagesumme fehlten bei der Hälfte der analysierten Private-Banking-Websites.
3. Interaktivität in den Grundfunktionen gut: Bei den Online-Angeboten und -Funktionen für eine schnelle und einfache Kontaktaufnahme erzielten die Private-Banking-Websites das beste Ergebnis in den drei Bewertungskategorien. Defizite gab es dafür im Bereich der verschlüsselten Datenübermittlung und des Angebots interaktiver Funktionen, wo nur jeweils ein Viertel der Anbieter entsprechende Angebote hatte.
Zukünftig werden für die Kundengewinnung auch soziale Online-Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn eine immer grössere Rolle spielen, da zunehmend auch vermögende Personen Mitglieder dieser interaktiven Internetplattformen werden. „Für die Vermögensverwalter gilt es nicht nur ihren Webauftritt sondern die gesamte Marketing- und Vertriebsstrategie an diese Entwicklungen anzupassen. Banken, die sich mittelfristig nicht für soziale Medien und das interaktive Internet öffnen, müssen mit schweren Nachteilen im Kampf um die Generation der jüngeren Reichen rechnen“, fasst Steffen Binder, Research Director von MyPrivateBanking.com, die Herausforderungen an die Vermögensverwalter zusammen.
Gesamt (max. 100 P.), Navigation (max. 30 P.), Inhalte (max. 40 P.), Interaktivität (max. 30 P.). Die Tabelle sieht dann so aus: 1. UBS: 82, 29, 27, 26; 2. Deutsche Bank: 81, 26, 30, 25; Credit Suisse: 81, 29, 26, 26; 4. Merrill Lynch: 80, 28, 24, 28; 5. Pictet: 77, 24, 26, 27; 6. Morgan Stanley: 70, 26, 22, 22; HSBC: 70, 26, 23, 21; Société Générale: 70, 25, 21, 24; 9 Credit Agricole: 69, 16, 34, 19; 10. Barclays: 68, 19, 24, 25; Ø Durchschnitt: 68, 22, 23, 23; Julius Bär: 68, 18, 24, 26; 12. Sal. Oppenheim: 66, 22, 18, 26; Rothschild: 66, 20, 20, 26; 14. ABN AMRO: 61, 20, 21, 20; BNP Paribas: 61, 17, 22, 22; 16. RBS Coutts: 60, 19, 18, 23; Santander: 60, 20, 21, 19; 18. Lombard Odier: 58, 15, 20, 23; 19. Goldman Sachs: 57, 22, 16, 19; 20. Citibank: 53, 23, 18, 12.

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