(openPR) Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der derzeitigen Klimakonferenz in Kopenhagen sprechen sich die Osnabrücker GRÜNEN für einen "Klimasparbrief" aus. „Die skandalöse Finanzmarktkrise und die nachfolgenden Turbulenzen in der Weltwirtschaft haben bei vielen Bürgern den Wunsch nach einer nachhaltigen und durchschaubaren Kapitalanlagemöglichkeit in der Realwirtschaft geweckt. Eine ökologisch und sozial verantwortungsvolle Geldanlage, die bevorzugt in regionale Investitionsprojekte fließt, ohne gleichzeitig auf eine attraktive Rendite zu verzichten, könnte deshalb zum „Renner“ bei neuen nachhaltigen Finanzmarktprodukten werden,“ erklären Michael Hagedorn, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse , und Volker Bajus, energiepolitischer Sprecher und Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke, in einer aktuellen Pressemitteilung.
Eine solche sichere und umweltfreundliche Geldanlage könnten von der Sparkasse Osnabrück in Kooperation mit den Stadtwerken Osnabrück angebotene „Klimasparbriefe“ sein, die es in vergleichbarer Weise bereits in Bielefeld (EnerBest Klima) als gemeinsames Produkt der dortigen Sparkasse und der Stadtwerke, in Freiburg (Klima-Sparkassenbrief) ebenfalls Sparkasse und regionaler Versorger (Badenova) sowie in Unna (Volksbank und lokalem Stadtwerk) gibt. „Nach unserer Vorstellung sollte es sich bei dem neuen Produkt um fest verzinste „Klima“-Sparbriefe ab einer Mindesteinlage von 500 oder 1.000 Euro handeln, damit breite Bevölkerungsschichten, d.h. auch an einer nachhaltigen Geldanlage interessierte Kleinsparer, erreicht werden können. Selbstverständlich muss auch ein marktgerechter und über die Anlagezeit von drei bis fünf Jahren garantierter Zinssatz angeboten werden“, so Michael Hagedorn. Sicherheit, Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und eine realistische Verzinsung würden einem solchen Produkt vermutlich hohe Attraktivität verleihen. „Mit den erzielten Sparsummen soll die Sparkasse Investitionen des regionalen Energieversorgungs- und Dienstleistungsunternehmens SWO in den Ausbau regenerativer Energien im Einzugsbereich der beiden Partner finanzieren“, erklärt Volker Bajus. Umweltbewusste, gleichzeitig aber auch auf höchstmögliche Sicherheit ihrer Einlagen bedachte Sparer, haben so die ideale Möglichkeit, mit ihren Ersparnissen aktiv den Klimaschutz zu fördern, ohne den Verlust ihres Kapitals oder einen Verzicht auf angemessene Rendite befürchten zu müssen. „Auch das Handwerk und die mittelständischen Unternehmen aus der Region werden von den zusätzlich initiierten Investitionsprojekten profitieren, denn wesentliche Teile der erforderlichen Materialien und Dienstleistungen werden erfahrungsgemäß von heimischen Firmen geliefert“, stellen die beiden GRÜNEN-Politiker abschließend fest.












