(openPR) Frühe Diagnose verbessert Therapiemöglichkeiten
Neueste Studien belegen: Menschen mit Schuppenflechte neigen zu entzündlichem Gelenkrheuma, der Psoriasis Arthritis. Weil Hauterkrankung und Gelenkbeschwerden bisher aber nur selten in einen Zusammenhang gestellt werden, erfolgt die Diagnose der Psoriasis Arthritis häufig zu spät. Wenn die Krankheit dann erkannt ist, sind die Gelenke oft schon unwiderruflich geschädigt. Mit einer Aufklärungskampagne zum Krankheitsbild Psoriasis Arthritis will die Deutsche Rheuma-Liga deshalb dazu beitragen, dass immer mehr Patienten, Ärzte und Berater sensibel werden für den Zusammenhang der beiden Symptome. Professor Erika Gromnica-Ihle, Rheumatologin und Präsidentin des Verbandes: „Wir wollen Patienten und Ärzte, die unklare Symptome diagnostizieren, wachsam machen. Und wir wollen Menschen, die schon länger mit Psoriasis Arthritis leben, verlässliche Informationen geben.“ Ist die Krankheit erst einmal diagnostiziert, könnte den Betroffenen viel Lebensqualität zurückgegeben werden. Die Deutsche Rheuma-Liga fordert deshalb optimierte Fortbildungen zum Krankheitsbild, die Weiterentwicklung der Therapie und die verstärkte Zusammenarbeit von Dermatologen und Rheumatologen. Mit einer neuen Broschüre „Psoriasis Arthritis – Schuppenflechte mit Gelenkentzündung“ stellt die Deutsche Rheuma-Liga Betroffenen und Beratern erstmals umfassende und hochaktuelle Informationen zum Thema zur Verfügung. Darüber hinaus bietet der Verband einen besonderen Service: Im Rahmen eines Internetforums beantworten Experten und Betroffene vom 15. bis 22. Januar 2010 offene Fragen.
Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit über 250.000 Mitgliedern die größte deutsche Patientenvereinigung. Der Verband organisiert vielfältige Angebote für Betroffene und treibt die Erforschung rheumatischer Erkrankungen sowie die Entwicklung von Behandlungskonzepten voran. Die Aufklärungskampagne und die aktuelle Broschüre werden gefördert von der DAK.
Bestelladresse der Broschüre:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Maximilianstr. 14,
53111 Bonn (bitte 1,45 € Rücksendeporto beilegen),
Fax: 0228-7660620, E-Mail:
oder per Info
-Telefon: 01804-600 000 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz,
bei Mobiltelefon max. 60 Cent).








