(openPR) (Berlin/ London, 03.12.2004) Am vergangen Mittwoch wurden beim UEFA Cup-Spiel Panionios Athen gegen Dinamo Tiflis von Buchmachern verdächtige Wettaktivitäten beobachtet.
Im Spiel der Gruppe D hat Athen nach einem Pausenrückstand von 0:1, Dinamo Tiflis mit 5:2 besiegt. Vor dem Anpfiff wurden bei zahlreichen Wettanbietern ungewöhnlich hohe Geldbeträge auf genau diesen Spielverlauf gesetzt. So auch bei Betfair, der weltweit größten und erfolgreichsten Online-Wettbörse.
Der Europäische Fußball-Dachverband wird nun eine Untersuchung wegen verdächtiger Wettaktivitäten in die Wege leiten.
Auch bei der britischen Online-Wettbörse Betfair wurden vor Spielbeginn hohe Summen genau darauf gesetzt, dass Tiflis zur Halbzeit vorne liegt, am Ende jedoch als Verlierer vom Platz geht. Die auffälligsten Aktivitäten wurden bei der Halbzeit-/ Endstand-Wette beobachtet. Hier haben Nutzer die Möglichkeit darauf zu wetten, wie der Spielstand nach 45 bzw. 90 Minuten sein wird.
Die Quoten, dass Dinamo Tiflis in der Halbzeit vorne liegt und am Ende doch verliert würden für gewöhnlich bei etwa 33:1 liegen. Aufgrund hoher Wettaktivitäten vor dem Spielanpfiff brachen die Quoten bei Betfair auf 4:1 ein.
„Wir haben ein Sicherheitsteam von über 30 Mitarbeitern, die betrügerischen Aktivitäten auf unserer Plattform frühzeitig erkennen können,“ so Betfair-Sprecher Tony Calvin.
Um der Korruption im Sport entgegenzuwirken hat Betfair mit zahlreichen Sportverbänden wie der Football Association, ATP oder dem ICC mit dem „Memorandum of Understanding“ Grundsatzvereinbarungen geschlossen. Darin stimmt die Online-Wettbörse zu, Informationen über Nutzer – einschließlich Namen und eingezahlte Geldbeträge – zu liefern, wenn bei diesen verdächtige Wettaktivitäten beobachtet werden.
„Je früher ein Memorandum of Understanding eingesetzt wird, desto besser“ betont der Betfair-Sprecher. „Aufgrund des einzigartigen Buchungssystems, ist Betfair in der Lage, mit Behörden und Verbänden zusammen zu arbeiten und damit zu helfen, den Sport gegen Korruption so gut wie möglich abzusichern. Die Unterstützung dieser Organisationen gehört zu unserer Unternehmensphilosophie.“
Mit der UEFA steht Betfair ebenfalls in Verhandlungen zur Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“. .„Wir hoffen - auch aufgrund des Vorfalls beim Spiel am vergangenen Mittwoch – die Vereinbarung mit der UEFA in den nächsten Wochen zu unterzeichnen,“ so Tony Calvin.
Betfair ist der Handelsname von „The Sporting Exchange Limited“ mit Sitz in London. Das Unternehmen wurde 1999 von Andrew Black und Edward Wray gegründet und beschäftigt inzwischen über 400 Mitarbeiter.
Das Gründerteam erhielt 2002 den „Ernst & Young Emerging Entrepreneur of the Year-Award“. 2003 wurde Betfair in der Kategorie „Innovation“ durch das Department of Trade and Industry mit dem „Queen`s Award für Unternehmen“ ausgezeichnet - dem angesehensten britischen Business Preis.
Am 02. Dezember 2004 wurde Betfair mit dem britischen CBI/Real Business Growing Business Award als Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.
Betfair befindet sich in einem Prozess stetigen Wachstums: Täglich werden im Durchschnitt 500.000 Wetten platziert. Der Spitzenwert liegt bei 12.000 Wetten pro Minute. Der wöchentliche Wettumsatz beträgt über 50 Millionen britische Pfund.
Hinweis für die Redaktion: Weitere Pressemitteilungen zu Betfair finden Sie unter www.betfair-challenge.de
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