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SAP-Anwender vertrauen der Qualität der eigenen Daten nicht

10.12.200912:31 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) BARC-Studie untersucht Wahrnehmung von Datenqualität bei Anwendern von SAP-Systemen

Eine aktuelle BARC-Studie belegt, dass deutsche Unternehmen dem Thema Datenqualität - in SAP-Systemen und darüber hinaus - eine wachsende Bedeutung bescheinigen. Für die Studie befragte BARC über 100 deutsche Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen, die SAP-Systeme einsetzen. Dabei ergab sich eine klare Tendenz: Das Gros der Befragten zeigt sich über den Status quo der unternehmenseigenen Datenqualität beunruhigt und ist überzeugt, dass eine schlechte Datenqualität die Wertschöpfung aus den SAP-Systemen negativ beeinflusst. Dennoch gehen über 90 Prozent der Befragten das Thema Datenqualität nicht systematisch an.



Bislang standen meist Adressdaten im Fokus, wenn es um Datenqualität ging. Mittlerweile hat sich bei den Unternehmen ein Bewusstsein für die Bedeutung der Qualität weiterer Daten entwickelt. So erachten die befragten Unternehmen neben den klassischen Adressdaten auch die Finanzdaten (zu 75%), die Produktdaten (zu 43%) oder die Materialdaten (zu 43%) als wichtig. Die Kundendaten gelten zu 59 Prozent als wichtig, die Mitarbeiterdaten zu 26 Prozent, andere Daten zu 4 Prozent.

Auf die Frage, inwieweit die Unternehmen der Qualität dieser Daten aus ihrer SAP-Umgebung vertrauen, geben jedoch nur 40 Prozent an „hohes“ Vertrauen zu haben, weitere 47 Prozent zeigen sich „durchschnittlich vertrauensvoll“ und 7 Prozent setzen wenig Vertrauen in die Daten (6 Prozent hatten dazu keine Meinung).

83 Prozent der Befragten gehen dabei aber davon aus, dass eine schlechte Datenqualität die Wertschöpfung ihrer SAP-Systeme negativ beeinflusst (17% gehen nicht davon aus). Dazu kommt, dass die Befragten bereits eine Vielzahl an schlechten Erfahrungen aufgrund einer mangelnden Datenqualität machen mussten: 72 Prozent beobachten eine sinkende Mitarbeiterzufriedenheit, 63 Prozent sinkende Kundenzufriedenheit, 53 Prozent weisen auf einen damit verbundenen Anstieg von Kosten hin und 23 Prozent glauben, dass das volle Umsatzpotenzial aus diesem Grund nicht voll ausgeschöpft werden kann.

Trotz dieser hohen Einschätzung der Wichtigkeit ihrer Daten verharren die befragten Unternehmen bei einer unsystematischen, punktuellen Sicherung ihrer Datenqualität: Im Tagesgeschäft wird die Qualität der Systeme zu 72 Prozent manuell gesichert, etwa in Form von Inhouse Fixes. Ganze 22 Prozent der befragten Unternehmen betreiben keinerlei Qualitätsmanagement, 19 Prozent setzen auf SAP BO, weitere 17 Prozent auf Werkzeuge weiterer Hersteller und 2 Prozent lagern diesen Bereich aus.

Auffällig ist, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Befragten bei dem Thema Datenqualität bislang auf Langfristigkeit setzt und nachhaltige Data-Governance-Programme implementiert hat. (Unter Data Governance fällt die Verwaltung von Daten mit dem Ziel der Bereitstellung valider und konsistenter Informationen. Darunter subsumieren sich Disziplinen wie Datenintegration, Datenqualität oder Stammdatenmanagement, die zyklisch für die Verarbeitung aber auch Analyse und Überwachung der Daten Sorge zu tragen haben.). Der Umfrage nach nutzen bislang jedoch nur 9 Prozent der Befragten Data-Governance-Programme zur langfristigen Sicherung und Kontrolle der Datenqualität ihrer SAP Systeme oder Applikationen. 91 Prozent hingegen verzichten darauf.

Eric Ecker, Leiter Operations DataFlux Deutschland, erläutert die Motivation zur Studie: “SAP-Systeme bilden die wichtigsten und kritischsten Prozesse in Unternehmen ab. Diese Prozesse können nur so gut und effizient sein wie das Datenfundament auf dem sie basieren. Deshalb ist es gerade in SAP-Systemen essentiell, Datenqualität als strategische Initiative zu verankern. In Kundengesprächen stellen wir jedoch immer wieder fest, dass in Unternehmen dieser Brückenschlag noch nicht stattgefunden hat. Uns war es vor diesem Hintergrund ein Anliegen, herauszufinden, wo die deutschen SAP-Anwender in Sachen Datenqualität derzeit ganz konkret stehen.“

Timm Grosser, verantwortlicher Analyst für Data Warehousing bei BARC meint: „Die Studie zeigt, dass Datenqualität zunehmend als wichtig erachtet wird, auch wenn noch viel Nachholbedarf bei Unternehmen besteht. Initiativen wie Data-Governance oder Business-Intelligence-Competence-Center können hier wirkungsvoll unterstützen.“

Fazit:
Die Studie zeigt, dass den Anwendern die hohe Bedeutung von Datenqualität durchaus bewusst ist, sich ein systematisches Datenqualitätsmanagements jedoch noch nicht auf breiter Ebene etablieren konnte. So planen derzeit 47 Prozent der Befragten keine Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Datenqualität und über 72 Prozent der Unternehmen bereinigt seine Daten über selbst erstellte Scripts Inhouse - ein Indiz dafür, dass das hohe Potential, welches im Einsatz professioneller Datenqualitätslösungen steckt, bislang nicht richtig erkannt wurde. Denn: aktuelle Datenqualitätswerkzeuge bieten maßgeschneiderte Mechanismen zur Analyse, Bereinigung und Kontrolle länder- und domänenübergreifender Daten, wie Finanz-, Material- oder Produktdaten. Zunehmend werden diese Werkzeuge auch durch Lösungen für das Stammdatenmanagement ergänzt.

Doch nicht nur technologisch, sondern auch organisatorisch fordert Datenqualität Verantwortung aus Fachbereich und IT. Idealerweise, da stimmen BARC und DataFlux überein, sollte das Thema Datenqualität als unternehmensübergreifende, strategische Aufgabe verstanden werden, die alle Mitarbeiter des Unternehmens betrifft. In 56 Prozent der befragten Unternehmen wird das Thema Datenqualität bislang abteilungsübergreifend angegangen.

Zur Studie:
Im Sommer 2009 befragte der neutrale Marktanalyst BARC 111 ausgewählte Unternehmen per Fragebogen zum Thema Datenqualität in SAP-Systemen. Die Befragung richtete sich vor allem an Personen in Fach- und IT-Abteilungen ab dem unteren Management-Level. Bei den Unternehmen handelte es sich mehrheitlich um Großunternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern, sämtliche der befragten Unternehmen setzen SAP-Systeme ein (vornehmlich SAP BW).

Die Studie wurde völlig unabhängig von BARC durchgeführt. Dank eines Sponsorings von DataFlux kann sie kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

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