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Wohnen wird männlich

07.12.200912:23 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Wohnen wird männlich
Das männliche Bewusstsein für eine schicke Inneneinrichtung ist gestiegen. Bild: tdx/Machalke
Das männliche Bewusstsein für eine schicke Inneneinrichtung ist gestiegen. Bild: tdx/Machalke

(openPR) Längst achtet der Mann von heute auf sein äußeres Erscheinungsbild. Auch in den eigenen vier Wänden legt er immer mehr Wert auf Design und Stil. Die Tage typisch chaotischer Junggesellen-Buden scheinen gezählt zu sein.

(tdx) Das alte Klischee, dass Männer in unordentlichen Buden hausen und sich kaum Gedanken darüber machen wie sie wohnen und wie ihr zuhause eingerichtet ist, gilt schon lange nicht mehr. Immer mehr Männer interessieren sich heutzutage zunehmend für Mode, Design bzw. generell schöne Gegenstände, warum also nicht auch für Möbel? Guter Geschmack ist sicher keine Frage des Geschlechts.

Funktionalität und Design

Der Mann hat ein neues Bewusstsein für seine eigene Wohnung entwickelt. Dementsprechend ist auch sein Interesse für eine schicke Inneneinrichtung gestiegen – die beeindruckt nämlich nicht nur die Frauen, sondern auch die Fußballkumpels. So lassen sich immer öfter überdimensionale Flachbildfernseher finden, die Funktionalität und Design perfekt miteinander vereinen, denn neben der Optik zählen in erster Linie die funktionellen und praktischen Aspekte beim Thema Wohnen. Die Sprecherin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie Ursula Geismann freut sich, dass mittlerweile immer mehr Männer Möbel einkaufen. Zum einen liegt dies an der steigenden Anzahl von Single-Haushalten, zum anderen aber auch an dem Wandel im Rollenverständnis: Der Mann von heute hat Interesse an einem schönen zu Hause. Dabei sind ihm abgesehen von Funktionalität hochwertige Verarbeitung und kleine technische Finessen bei Möbeln besonders wichtig. Darüber hinaus spielt der Designer und Hersteller eines Möbelstücks eine wichtige Rolle. „So wie bei Werkzeug, Autos oder Motorrädern, Kleidung und Uhren, bevorzugen Männer auch bei Möbeln die bestimmte Marke“, weiß Ursula Geismann. Denn sie gelten längst als Status- und Repräsentationssymbol, daher dürfen typische Männermöbel wie die Schreibtischlampe, der Bürostuhl und natürlich der Sessel gerne teuer und exklusiv sein: Man(n) will zeigen was er hat. Beliebte Sammelobjekte sind beispielsweise der „Barcelona Sessel“ von Ludwig Mies van der Rohe oder der „Lounge Chair“ der Designer Charles und Ray Eames.

Die kleinen Todsünden

Doch nicht jeder Mann ist auch zum Einrichtungsexperte geboren. Zwei Extreme findet man in der Männerwelt sehr häufig: Die eine Todsünde ist, wenn Männer ihre Wohnung immer noch so eingerichtet haben wie in ihren Studenten- bzw. Junggesellenzeiten. Während sich der Beruf, die Kleidung, und das Auto verändert haben, fand in der Wohnung keine Entwicklung statt. Man(n) vermittelt dadurch eine gewisse Unreife. Ebenso wenig überzeugend sind komplett durchgestylte Designerwohnungen. Weil hier alles perfekt aufeinander abgestimmt ist und die Wohnung wie aus einem Guss wirkt, fehlt das Individuelle. Die Wohnung hat keinen Charakter, der die Persönlichkeit des Besitzers widerspiegelt.

Die Technik muss begeistern

Allgemein erkennt man beim Wohnen laut Geismann einen Trend nach Sicherheit und Geborgenheit. „Homing“ nennt sich dieses aktuelle Phänomen, das nach Meinung der VDM-Sprecherin seinen Höhepunkt noch nicht erreicht hat und auch immer mehr Männer betrifft. Gemütlichkeit fängt für den Mann in der Regel bei der entsprechenden Medialisierung des Wohnzimmers an. Ein großes Mediaregal mit vielen CDs, DVDs und Schallplatten, das Freunden und Bekannten stolz präsentiert wird sowie die neueste Heimkinoanlage mit DVD-Player, Flachbildschirm und imposantem Lautsprechersystem dürfen in einem typischen Männerwohnzimmer nicht fehlen. Doch nicht nur im Wohnzimmer hat sich einiges getan: Was früher für den Mann der Hobbykeller war, ist heute die Küche. Männer interessieren sich zunehmend für die Küchenausstattung. Zum einen liegt das an dem neuen Gesellschaftstrend für Gäste oder für sich selbst kreativ zu kochen. Zum anderen verbinden Küchenmöbel die Faszination der Männer für Technik mit beeindruckendem Design. Der Mann kann in der Küche viel ausprobieren, jeder Gegenstand hat einen praktischen Nutzen und eine tolle Küche beeindruckt die Gäste: Küchen sind sehr männlich.

Der Mann als neue Zielgruppe

Weniger männlich sind dagegen stimmungsfördernde und atmosphärische Accessoires wie Kerzen, Pflanzen oder Bilder. Dies ist nach wie vor eher Sache der Frauen. Deshalb sind Männer-Wohnungen tendenziell eher nüchtern eingerichtet. Ähnlich sieht es auch die Schweizer Interior Designerin Sue Rohrer: „Während Frauen viele Dinge eher verstecken möchten, wollen Männer möglichst viel zeigen, um andere, speziell ihre Freunde, damit zu beeindrucken.“ An moderner Kunst, Halogenleuchten, Unterhaltungselektronik oder Tischen und Stühlen wird deshalb selten gespart. An professioneller Beratung beim Einrichten dagegen noch immer. So beklagt sich die Schweizerin, die zu den weltweit führenden Einrichtungsprofis zählt, dass Einrichten nach wie vor für viele Männer ein Frauenbusiness sei, weshalb sie der Mutter oder Freundin häufig freie Hand ließen. Grund dafür ist auch, dass man in den einschlägigen Männermagazinen zwar feste Rubriken zu Mode, Design und Technik findet, an konkreten Tipps zum Wohnen und zur Einrichtung der eigenen vier Wände mangelt es dagegen. Eine echte Marktlücke, denn immerhin interessieren sich heute laut VDM bereits sieben von zehn Männern für Wohnen und Einrichten. So groß war das Interesse der Männer an diesem Bereich noch nie.

Der moderne Mann stellt also ein großes Käuferpotenzial für den deutschen Möbelfachhandel dar, welches künftig auch angesprochen werden will. Praktische Aspekte, Funktionalität, Marken und Design spielen für Männer beim Thema Wohnen dabei die entscheidende Rolle.

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