(openPR) Gerade bei der Re-Akkreditierung werden zukünftig die Studierbarkeit, ECTS, Prüfungsdichte, Abbrecherquoten, Inhalte des Curriculums eine größere Rolle spielen, da dann erste Erfahrungen mit dem neuen Angebot vorlägen, sagte Prof. Dr. Reinhold R. Grimm, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Vorsitzender des Akkreditierungsrats auf der Tagung des DGWF. Das betreffe zum Beispiel die Frage, ob die Konzeption des Studiengangs es ermögliche, das Studium in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Zudem werde darauf geachtet, dass es bei Pflichtveranstaltungen keine zeitlichen Überlappungen gibt, die zu Warteschleifen und damit einem zu einem längeren Studium führen können. Außerdem werden die für ein Studienangebot notwendigen Hochschul-Ressourcen an Räumen, Laboren, Bibliotheken und Lehrkräften verschärft überprüft.
"Besondes in der Kritik ist auch die 300 ECTS Pflicht für Bachelor - Master der KMK", so Detlev Kran von Educationconsult. "Diese ist international unüblich und führt zu einer massiven Studienzeitverlängerung". Schon länger stößt diese Regling der KMK bei Fachleuten, HRK, Hochschulen, Unternehmen, Studierendenvertreter auf Unverständnis.












