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„Herkules“-Projekt der Bundeswehr: Mangelhaftes Projektmanagement kostet Steuerzahler Milliarden

01.12.200910:42 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Erding, den 30. November 2009. Laut übereinstimmenden Medienberichten droht der Bundeswehr ein Milliardenfiasko durch ihr IT-Projekt „Herkules“. Die Bilanz des Verteidigungsministeriums lautet: Die Planungen sind verfehlt, das Vorhaben liegt weit hinter dem Zeitplan zurück, die Kosten sind ins Unkalkulierbare gestiegen. „Wenn Projekte scheitern, liegt es selten an den äußeren Umständen, der eingesetzten Technik oder den Beteiligten, sondern am mangelnden oder mangelhaften Projektmanagement“, kommentiert Dr. Michael Streng, Geschäftsführer der parameta Projektberatung GmbH & Co. KG. „Dies scheint auch bei „Herkules“ der Fall zu sein. Die Folge: Milliardenschwere Verschwendung von Steuergeldern.“

Ziel des „Herkules“-Projektes war es, durch die Modernisierung der gesamten nichtmilitärischen IT- und Telekommunikations-Infrastruktur eine wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr zu schaffen. Bis Ende 2010 sollte das Leitungsnetz erneuert, rund 140.000 PCs ersetzt und mit einheitlicher Software ausgestattet und 300.00 Telefone ausgetauscht werden. Bislang wurden statt wie geplant 31.450 gerade einmal 5.106 PCs ausgeliefert, der Ausbau der Netze hat noch nicht einmal begonnen. „Gerade in Projekten dieser Größenordnung und von solcher strategischer Bedeutung ist es nach unserer Erfahrung die Regel, dass unvorhersehbare Hürden genommen werden müssen. Professionelles Projektmanagement garantiert etwa mithilfe des Modells ‚parameta pm3‘, dass weder Zeitplan noch Kosten vollkommen aus dem Ruder laufen wie jetzt bei der Bundeswehr“, erklärt Dr. Streng.

Privatwirtschaft setzt auf Projektmanagement
Professionelles Projektmanagement stützt sich auf bewährte Methoden, um Projekte termingerecht zum Erfolg zu führen – auch bei auftretenden Schwierigkeiten. Dafür ist umfangreiches Projektmanagementwissen und –erfahrung notwendig, über das viele Führungspersonen, die zum Projektleiter ernannt werden, nicht verfügen. Ein versierter externer Coach oder ein Projektbüro können wertvollen Support leisten. Die Privatwirtschaft hat dies längst erkannt, hier wird die überwiegende Zahl an Projekten mithilfe von Projektberatungen durchgeführt.

Weitere Informationen dazu auch im Internet: www.parameta.de.

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