(openPR) Die Faszination des Wintersports auf 1000 Quadratmetern
Kaum fällt der erste Schnee und schon denken die meisten in unseren Breitengraden an den Wintersport. Die einen lieben das Skifahren, die anderen fühlen sich auf dem Schlitten sicher oder lieben den Langlauf, Eisschnelllauf, Bobfahrt, oder, oder ... Jedoch wer weiß schon bescheid über die verschiedenen Wintersportarten, wann sie entstanden sind, wie hat die erste Ausrüstung ausgesehen und wie schaut eigentlich ein Schneekristall aus der für ungetrübten Wintersport oder auch für verheerende Lawinenunglücke sorgen kann. Unter der Leitung des Direktors vom Wintersportmuseum Herrn Hannes Nothnagel bekamen wir eine gründliche und ebenso unterhaltsame Einführung in die Anfänge des Wintersports. Wir ließen uns von ihm regelrecht verzaubern, in diesem fast interaktiven Reich des Wintersports.
Mürzzuschlag in der Hochsteiermark ist die Wiege des Skisportes
Inspiriert von Fridtjof Nansens Skiexpedition im Jahre 1890 entschlossen der Grazer Alpinist Max Kleinoscheg und der Mürzzuschlager Gastwirt Toni Schurf den Skisport in den Alpenländern bekanntzumachen. Sie erkannten schnell die wirtschaftlichen Vorteile, die so ein Sport nach sich ziehen kann, und gründeten deshalb in Mürzzuschlag das erste Wintersportzentrum der Alpen. Bereits am 2. Februar 1893 veranstalteten sie die erste internationale Skimeisterschaft und 1894 die erste internationale Wintersportausstellung. Der Vorläufer der Winterolympiade fand auch in Mürzzuschlag statt, 1904 gab es dort das erste Rennen dieser Art.
Vom geschnitzten Holzbrett bis zum Carver
Verschiedenste Faktoren nahmen im laufe der Jahre Einfluss auf die Entwicklung der Skier. Das Material wurde immer stärker, leichter und elastischer. Den echten Durchbruch zur modernen Skifahrt aber brachte die harmonische Abstimmung von Brett, Bindung und Schuhen, welche zu den heute bekannten, Abfahrtsstilen führte. Im Wintersportmuseum sieht man Skier aus den Anfängen des Skisports sowie die originalen Rennskier von Toni Sailer, Ingemark Stenmark aus dem Jahre 1976, von Ulli Maier aus dem Jahre 1994 und noch von vielen weiteren „Skigrößen“, die den jeweiligen Ski bei ihrer Abfahrt benutzten. Zu sehen sind auch die vielen Schichten Plastik, Metall, und geleimtes Holz aus denen heutzutage ein moderner Ski besteht.
Die Passion des Schlittschuhlaufs
Der Mensch war schon immer bestrebt sich auch auf dem Eis vorwärts zu bewegen. Die Beweise dafür befinden sich im Wintersportmuseum in Form von Knochen deren Alter auf ca. 4000 Jahre geschätzt werden. Damals benutzte man diese „Kochenschlittschuhe“ nicht nur zum Gleiten, sie dienten auch als Kälteschutz für die Füße.
Im Gegensatz zu den anderen Wintersportarten begann man mit dem Schlittschuhlaufen als Freizeitspaß, bereits im 15. Jahrhundert. Damals hat man die Eisenschlittschuhe auf Holzbrettern befestigt und hat so zugefrorene Gewässer überquert. Im Wintersportmuseum gibt es zahlreiche Exponate, es lohnt sich wirklich ein Besuch dorthin.
Das neue Museum im Hochsteirischen Mürzzuschlag präsentiert die gesamte Welt des Wintersports
In einzigartiger Weise bekommt man einen Einblick in die Welt des Wintersports in seiner ganzen Vielfalt. Eine fantastische Reise erwartet den Besucher über Gletscher in eisigen Höhen - schön und gefährlich zugleich -, eine urige originalgetreue Skihütte, einen original 6-er Bob aus dem Jahre 1905, eine rasante Fahrt im Bob durch den Eiskanal. Man erlebt auch hautnah als Akteur, die hitzige Atmosphäre eines voll besetzten Eishockeystadions und begegnet den großen Stars des Skirennsports aus Gegenwart und Vergangenheit.
Mehr Informationen zum Hochsteirischen Wintersportnuseum in Mürzzuschlag gibt es:
Wiener Str. 13, A-8680 Mürzzuschlag Tel.: +4338523504, E-Mail:
Text/Foto: Okolicsanyi Zoltan
www.wintersportmuseum.com













