(openPR) Unter der Leitung von Georg Schmöhe erklingt am Mittwoch, 08. Februar um 20 Uhr, mit dem Doppelkonzert für Violine und Violoncello und seiner Symphonie Nr. 4 ein ganz dem Komponisten Johannes Brahms gewidmetes Programm im Herkulessaal. Beide Stücke gehören zu seinen symphonischen Spätwerken.
Die in Schottland geborene und mit italienischen Wurzeln behaftete 24-jährige Geigerin Nicola Benedetti ist auf der britischen Insel und darüber hinaus bereits ein Star. Sie verfügt über einen Plattenvertrag bei Decca und erobert nun zunehmend auch Deutschland. In München gibt sie am 8. Februar ihr Debüt. Obwohl noch so jung, ist die Liste Ihrer Konzerte mit renommierten Orchestern und Dirigenten bereits sehr lang. Ihr mutiges Spiel wurde von der Times wie folgt beschrieben: „Es war aufregend, Nicola Benedetti in einer wirklich risikofreudigen Darbietung zu hören und zu sehen, die ganz aus dem Körper kam und bei der jede Faser der Geige mit jeder Nervenfaser der Spielerin verschmolz“.
Spätestens seit seinem Erfolg beim Eröffnungskonzert vom Schleswig-Holstein Festival 2009, mit dem Brahms Doppelkonzert an der Seite von Anne-Sophie Mutter unter der Leitung von Christoph Eschenbach, gehört Leonard Elschenbroich zu den bedeutendsten Cellisten seiner Generation. Als Gewinner des Borletti-Buitoni Trust und Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung wurde er in den letzten Jahren von einigen bedeutenden Dirigenten entdeckt und eingeladen.
Die Münchner Symphoniker luden den Cellisten gemäß ihrer Leitlinie, junge Solisten zu fördern, bereits im November 2008 zum ersten Mal ein, 2010 gastierte er ein zweites Mal in München.
Als eins „für achtsaitige Riesengeige“ titulierte der Komponist sein Werk selber, womit Brahms die Verwobenheit der beiden Solostimmen meint, die partnerschaftlich mit dem Orchester kommunizieren, so dass der Hörer den Eindruck gewinnt, es spielen nicht zwei verschiedenen Instrumente. Nicola Benedetti und Leonard Elschenbroich haben schon öfter miteinander musiziert und werden im Mai auch eine Lateinamerika-Tournee gemeinsam bestreiten.
Den Schlusspunkt des Konzerts bildet Brahms vierte und letzte Symphonie, eine Urlaubskomposition, die während zweier Sommer (1984/85) im steirischen Mürzzuschlag entstand. Wenngleich sie nicht sofort von seinen Zeitgenossen verstanden wurde, konnte sich das Werk, dessen Themen und Motive kunstvoll ineinander verschlungen sind, sehr rasch durchsetzen.
Termine in München 2012
Mi. 08. Februar, Herkulessaal, 20:00 Uhr
Fr. 10. Februar, Prinzregententheater, 20:00 Uhr
So. 12. Februar, Prinzregententheater, 15:30 Uhr
Tickets: MünchenMusik und MünchenTicket













