(openPR) Uneinheitlich entwickelte sich der Heizungs- und Klimageräte-Markt im Zeitraum von 2004 bis 2008. Auf ein negatives 2005 folgte mit plus 14,5% ein absolutes Rekordjahr. Mehrere positive Effekte spielten dafür zusammen:
Die positive Konjunktur, das Auslaufen der Eigenheimzulage, die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung sowie das von der Bundesregierung in 2006 gestartete CO²-Gebäudesanierungsprogramm sorgten für volle Auftragsbücher und klingelnde Kassen. Im Vergleich der Jahre 2008 und 2004 verdoppelten Wärmetauscher sogar ihr Marktvolumen, und die Warengruppe der Raumheizöfen legte seit 2004 um über 250 Mio. € zu.
Davon profitierte vor allem das Handwerk, das im Betrachtungszeitraum durchschnittlich einen Marktanteil von über 90% hält. Entsprechend gering fallen die Anteile der sonstigen Vertriebswege aus, erläutert BBE Retail Experte Christian Lerch. Bau- und Heimwerkermärkte liegen mit 3,5% Marktanteil auf Position zwei, gefolgt vom Großhandel/Direktvertrieb (2,2%).
Nach positiven Vorjahren wurden alle Marktteilnehmer im vergangenen Jahr wieder mit negativen Entwicklungen konfrontiert. 2008 schrieb die Branche 2,3% Minus. Verhalten gestalten sich auch die Aussichten für 2009/2010. Die rückläufige Zahl der Baugenehmigungen und die Krise haben negative Umsatzentwicklungen zur Folge. Energiepreise, die Präsenz des Themas Energiesparen sowie staatliche Anreizsysteme könnten allerdings für positive Impulse sorgen. Denn inzwischen beschäftigen sich viele Wohnungs- und Hausbesitzer aktiv mit der Modernisierung der Heizungsanlage.
Zur Studie
Titel: Branchenfokus Heizung/Klimageräte
Umfang: 54 Seiten mit 8 Tabellen und 23 Übersichten













