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Transkulturelle und kultursensible Pflege

26.11.200917:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Transkulturelle und kultursensible Pflege

(openPR) Göttingen, 26.11.2009: Der Eintritt der ersten Migrantengeneration in das Rentenalter zeigt am Bereich Pflege beispielhaft, welche Umwälzungen sich in den nächsten Jahren in der Gesundheitsbranche noch verstärken werden. Interkulturelle Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation, ohne die die Interaktion zwischen Pflegepersonal und Patienten nicht gelingen kann.



Beim transkulturellen Pflege-Ansatz geht es nicht etwa darum, das Misslingen der Kommunikation auf die „fremde Kultur“ der Migranten abzuschieben und in stereotypisierender Ursachenzuschreibung zu enden. Vielmehr beschäftigt sich das transkulturelle Konzept auch mit wechselseitigen Prozessen und individuellen Migrationsbiographien. Der Patient/die Patientin wird in seiner, natürlich auch kulturell beeinflussten, Individualität gesehen, was gerade in der Pflege wichtig ist. Schließlich geht es in dieser Situation um Themen, die die Lebensgrundlage betreffen: Gesundheit und Krankheit.

Das pflegende und ärztliche Personal muss interkulturelle Kompetenz besitzen, um die Lebenswelt der zugewanderten Patienten verstehen zu können. Der erste Schritt ist das Wissen um die Wichtigkeit religiöser und alltagskultureller Aspekte und das Bewusstsein für die eigene „kulturelle Brille“. Um interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln, ist interkulturelles Training erwiesenermaßen eine wirksame Methode. IKUD® Seminare bietet in Kooperation mit komMedikus ab März 2010 eine „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ an.

Mit dieser Kooperation ist es gelungen, Spezialisten für die interkulturelle Weiterbildung und die medizinische Branche zusammen zu bringen. Die Teilnehmer lernen, wie man selbst im Berufsalltag in interkulturellen Begegnungssituationen besser agiert und kommuniziert und vor allem, wie man diese Kenntnisse weitervermittelt. Sie können demnach in der eigenen Pflegeeinrichtung/Klinik oder auf dem freien Markt interkulturelle Trainings anbieten.

Der Ansatz der 5-moduligen „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) für den Gesundheitsbereich“ lehnt sich an den der kultursensiblen und transkulturellen Pflege an. Es geht also nicht um die bloße Vermittlung von „Kulturrezepten“ für die medizinische Behandlung und Betreuung, sondern um eine ganzheitliche Weiterbildung, die auf der Erfahrungsebene basierend (z.B. durch Rollenspiele) grundlegende Handlungskompetenzen erweitert.

Die „Ausbildung zum interkulturellen Trainer (m/w) im Gesundheitswesen“ startet am 16. März 2010 und läuft über 3 Monate. Nähere Informationen unter:
http://www.ikud-seminare.de/Seminare/Interkulturell-Kompetenz-Trainer-Ausbildung-Gesundheitsbereich.html

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