(openPR) Ist jeder, der Drogen nimmt, süchtig? Sind alle Drogen illegal? Wie kann eine Suchtentwicklung verhindert werden? Diese und andere Fragen beantwortet die Ausstellung des Landes NRW „Sucht hat immer eine Geschichte“, die von der ginko Stiftung für Prävention vom 30.11. – 04.12.09 in Mülheim an der Ruhr präsentiert wird.
Die Ausstellung wird im Kommunikationszentrum der Gustav-Heinemann-Gesamtschule für Erwachsene und Jugendliche mit Unterstützung der „Inner Wheel“, einem der größten Frauenverbände, kostenfrei zu erleben sein.
Es gibt viel zu sehen, zu hören, zu riechen und sogar zu tasten. Anhand von Fallbeispielen werden Ursachen der Suchtentwicklung und Möglichkeiten zur Vorbeugung dargestellt und Informationen über verschiedene Suchtmittel und deren Wirkung vermittelt.
Mit dieser Ausstellung möchte die ginko Stiftung für Prävention die Diskussion rund um die Vorbeugung von Suchtverhalten anregen. Denn gerade im Bereich der legalen Drogen, Tabak, Alkohol und Medikamente gibt es einen hohen Prozentsatz von riskant oder auch abhängig konsumierenden Menschen.
Da der Umgang mit Computer und Internet bei manchen Jugendlichen zu Problemen führt, werden im Rahmen der Ausstellungstage spezielle Informationsveranstaltungen für Eltern und Lehrer/innen angeboten.
Insgesamt werden innerhalb der fünf Ausstellungstage ca. 1000 Schüler erwartet und von Fachleuten aus der Suchtvorbeugung durch die Ausstellung begleitet. Zusätzlich werden ca. 150 Erwachsene in den Sonderveranstaltungen weiter reichende Informationen erhalten.
Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat Dagmar Mühlenfeld, die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr, übernommen.
Im Rahmen der Eröffnung am 27.11.2009 um 12.00 Uhr wird u. a. das Improvisationstheater „Emscherblut“ das Publikum in den Bann der Suchtvorbeugung ziehen, ebenso wie Dr. Jürgen Hallmann mit seinem Fachinput „Saufen bis der Arzt kommt…?! Inhaltlich wird hier das aktuelle Thema „Komasaufen“ aufgearbeitet.
Dieser und die anderen Fachbeiträge im Begleitprogramm der Ausstellung helfen auch manchem Erwachsenen das Thema Sucht und Drogen besser einzusortieren und Antworten auf wichtige Fragen für den Alltag im Elternhaus oder der Schule zu finden.












