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Mehr Gesundheit durch Sport?

23.11.200908:59 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) (Köln – 21. November 2009): Sowohl das Fernsehen als auch Bücher, Magazine, Internet und Radio – sämtliche Medien propagieren die positive Wirkung körperlicher Aktivität. Jogging, Schwimmen, Radfahren und Co. tragen zu einer gesunden Lebensführung bei, indem sie das Wohlbefinden fördern und Krankheiten vorbeugen. Dies ist wahr – allerdings nur bedingt, denn beim Sport gilt es, einige Regeln zu beachten.



Etwa zwei Drittel der deutschen Erwachsenen glauben zu wissen, dass Sport wichtig ist, um den menschlichen Körper gesund zu halten. Was viele allerdings außer Acht lassen: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Programme, sich körperlich zu ertüchtigen, weshalb auch Experten keinesfalls verallgemeinernd über Sport sprechen können.

Körperliche Aktivität ist lebenswichtig
Um körperlich gesund zu bleiben, benötigt der Organismus Bewegung: Treibt ein Mensch regelmäßig Sport, reagiert sein Körper auf die Anstrengung mit Muskelaufbau. Das Herz, der wohl wichtigste Muskel des menschlichen Körpers, nimmt auf diese Weise ebenfalls an Größe zu und ist infolgedessen in der Lage, durch Kontraktion mehr Blut durch den Körper zu pumpen. Sport schont somit das Herz, denn es muss weniger häufig schlagen.

Durch sportliche Betätigung können Menschen zudem der Entstehung von Übergewicht vorbeugen. Sport treibt den Energieverbrauch in die Höhe: Während der Körperertüchtigung verbrennt der Körper viele über die Nahrung aufgenommene Kalorien. Sportler, die mehrfach wöchentlich trainieren, beeinflussen außerdem ihren Grundumsatz, indem sie durch die vermehrte Bewegung auch im Ruhezustand mehr Energie verbrauchen. Dadurch dass sportlich aktive Menschen durch ihr Hobby Übergewicht und Fettleibigkeit vorbeugen, bleiben Sportlern Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck und andere Herz-Kreislaufkrankheiten erspart.

Sport beeinflusst darüber hinaus den Cholesterinspiegel. Er sorgt für einen verminderten Gehalt an schädlichem LDL-Cholesterin im Blut. Das nützliche Transportprotein HDL-Cholesterin hingegen erfährt durch gesteigerte körperliche Aktivität einen Anstieg.

Auch die Knochen profitieren vom Sport: Durch das regelmäßige Beanspruchen der Knochen nehmen diese an Stabilität zu. Der Sportler wirkt aktiv dem Knochenabbau entgegen und erkrankt seltener an Arthritis. Sogar das Risiko, an Diabetes zu erkranken, können Athleten durch Sport minimieren: Indem sie die Muskeln fordern, verbrauchen sie Energie. Das „Benzin“ des menschlichen Körpers ist der Blutzucker, der verbraucht wird, wenn die Muskeln aktiv sind. Bewegung lässt daher den Insulinbedarf sinken und fördert die Insulinwirkung.

Ungesunder Sport
Doch nicht umsonst existiert das Sprichwort „Sport ist Mord“, denn Sport kann auch gefährlich sein. Sportliche Überforderung ist alles andere als gesund. Um sportliche Höchstleistungen zu erbringen, benötigt der Körper eine Phase der Erholung. Bänder, Knochen, Knorpel und Sehnen können sonst Schaden nehmen. Ein untrainierter Mensch sollte demnach nicht zu viel Tatendrang und Ehrgeiz in ein beginnendes Training legen. Unerfahrene sollten unbedingt klein anfangen, ihre Zielsetzungen nur langsam steigern und auf ausreichende Erholung achten.

Insbesondere Menschen, die über 50 Jahre alt sind, Patienten mit Vorerkrankungen, Raucher und Übergewichtige sollten sich vor dem Trainingsbeginn einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen und gegebenenfalls sogar mit ärztlicher Unterstützung ein passendes Trainingsprogramm ausarbeiten.

Sportverletzungen kommen häufig vor: Fünf Prozent der 33 Millionen regelmäßig sporttreibenden Deutschen ziehen sich im Laufe des Jahres schwerwiegende Verletzungen wie Verrenkungen, Prellungen, Zerrungen, Brüche, Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen zu. Diese bleiben vor allem dann aus, wenn die Sportler darauf achten, sich vor dem Training durch lockeres Laufen und anschließende Dehnübungen aufzuwärmen, ihr Training abwechslungsreich zu gestalten und Schmerzen ernst zu nehmen.

Gefährliche Sportarten
Statistiken zufolge bergen vor allem Ballsportarten Verletzungsgefahr. 46 % der Unfälle im Vereinssport verursacht das Fußballspielen. Und auch Tennis, Hand- und Volleyball finden sich weit oben auf der Verletzungsstatistik. Skifahren ist ebenfalls nicht ungefährlich. Frauen verletzen sich beim Sport insgesamt seltener. Doch auch sie erleiden Sportverletzungen – vor allem im Zuge des Handballtrainings, aber auch beim Volleyball, Gymnastiktraining und Reiten.

Schwimmen und Nordic Walking zählen hingegen zu den verletzungsärmsten Sportarten, schonen die Gelenke und sind somit auch für Senioren geeignet.


Redaktion: Svea Hagen
Korrektorat: Mareike Carlitscheck, E-Mail

VISPR: Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., E-Mail, Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., c/o Dipl. theol. Mareike Carlitscheck, Adolphstraße 5, 50679 Köln

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