(openPR) Noch sind es nur einzelne Holzteile, die sie bearbeiten, doch schon bald wird daraus ein richtiges Boot entstehen: Neun Schüler der Förderschule Kerschensteiner Straße in Vegesack bauen derzeit in einem Projekt der Bremer Bootsbau Vegesack (BBV) ein Kanu. Ziel ist es ihnen bei der Berufsorientierung zu helfen.
Zunächst lernen sie, wie man mit dem Werkstoff Holz umgeht, bearbeiten die Einzelteile und erfahren anschließend, wie man sie zu einem schwimmtüchtigen Kanu zusammenbaut. Am Ende des Projekts, voraussichtlich im März 2010, soll das schlanke Boot am Grambker Sportparksee zu Wasser gelassen werden. Zu dieser Bootstaufe wird ein Grillfest den passenden Rahmen abgeben.
„Der Kanubau bei der BBV begeistert die Schüler. Sie erhalten intensive Einblicke in das Handwerk des Bootsbaus und lernen, wie man Holz bearbeitet,“ sagt Siebo Donker, der als Lehrer an der Schule in der Kerschensteiner Straße das Projekt betreut. „Und die Schüler freuen sich schon jetzt darauf, das Kanu zu fahren.“
Die praktischen Arbeiten in den Werkräumen betreuen mehrere Mitarbeiter der BBV, und Lehrer Siebo Donker vermittelt in der Schule auch etwas Theorie und Hintergründe: Wie haben sich zum Beispiel Hobel und Stecheisen im Laufe der Geschichte entwickelt? Wie geht man am geschicktesten mit solchen Werkzeugen um?
Das fertige Boot soll im Besitz der Schule bleiben. Mit dem Turn- und Rasensportverein Tura Bremern, der über eine eigene Kanu-Abteilung verfügt, ist eine Kanu-AG geplant. Da das Projekt so erfolgreich läuft, sollen in Zukunft weitere Schulklassen der Kerschensteiner Straße bei der BBV ihre Kanus bauen.









