(openPR) Die Asklepios Schlossberg-Klinik in Bad König im Odenwald hat einen Neubau geplant. Für dieses Projekt wird sie am Freitag, dem 20. November 2009, einen Bescheid bekommen, der ihr Fördermittel des Landes Hessen zusichert. Der Staatsminister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, wird diesen Bescheid im Medienraum der Klinik in einer um 11.00 Uhr beginnenden Feierstunde an die Verantwortlichen des Klinikbetriebes übergeben.
Die Asklepios Schlossberg-Klinik (http://www.asklepios.com/bad_koenig) ist eine Fachklinik für neurologische Frührehabilitation. Sie gilt – wie ihr Regionalgeschäftsführer Ulrich Schultz in einem Bericht für die Presse mitteilt – als eines der größten neurologischen Fachkrankenhäuser in Deutschland (80 Betten) für die Behandlung von schwerstschädel-hirnverletzten Patienten. Das Akutkrankenhaus inmitten der Odenwälder Kurstadt beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeiter – darunter 20 Ärzte, 160 Mitarbeiter in der Pflege und 75 in der Therapie.
Die seit vielen Jahren überdurchschnittlich guten Therapie-Erfolge führten beim Land Hessen zu der Überzeugung, dass die Klinik durch einen Neubau zusätzlich gestärkt werden sollte. Aus dem hessischen Krankenhausprogramm stellt das Land nun 17,5 Millionen Euro für diesen Neubau zur Verfügung. Der Träger investiert selbst weitere 4,5 Millionen Euro an Eigenmitteln.
Die Überlegungen der Klinik, den Gebäudebestand zu erweitern, galten zunächst einer Umgestaltung samt eingehender Sanierung der gesamten Einrichtung sowie einem Anbau. Die Prüfung dieses Vorhabens durch das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt führte aber schon vor einiger Zeit zu dem Resultat, dass die Klinik allein damit die an den Versorgungsvertrag gestellten Anforderung nicht mehr zeitgemäß erfüllen kann. Das RP regte daher an, über einen Neubau nachzudenken, ohne die bisherigen Betriebsgebäude aufzugeben.
Die Stadt Bad König und der Odenwaldkreis standen nun gemeinsam mit Asklepios als Träger der Schlossberg-Klinik vor der Herausforderung, entsprechendes Baurecht für den Neubau der Akutklinik zu schaffen, weil das vorgesehene Areal benachbarte Grundstücke und Gebäude tangierte. Die wichtigsten Fragen sind heute geklärt, die erforderlichen Abrissarbeiten und Bau vorbereitende Arbeiten im Hinblick auf den Asklepios-Neubau bereits aufgenommen.
Das Bebauungskonzept sieht vor, die kompletten Stationsbetriebe mit allen medizinisch-therapeutischen Teilbereichen in den neuen Trakt einzu-gliedern. Nur Verwaltung sowie wirtschafts- und technische Einrichtungen wie Küche, Hauswirtschaft und Werkstatt bleiben, wo sie sich derzeit befinden.
Angestrebt wird für den bestehenden Bettentrakt zukünftig ein integratives Versorgungsmodell, das neben der Versorgung nach Krankenhausgesetz (KHG) auch die rehabilitative und gegebenenfalls ambulante Versorgung im Sinne der therapeutischen und diagnostischen Nachbehandlung bietet. Hierzu sollen bis zu 40 Betten zur weiterführenden Rehabilitation eingerichtet werden. Zusammen mit dem bereits bestehenden „Ambulanten Therapiezentrum“ wird damit die neurologische Behandlungskette über die Akut- und stationäre Rehabilitationsphase hinaus sinnvoll am Standort Bad König ergänzt.
Verlaufen die Arbeiten – Beginn 2010 – nach Zeitplan, soll das Neubau-Projekt bis Ende des Jahres 2011 realisiert sein.







