(openPR) Gehirn-Operation im Wachzustand erstmals im Fernsehen
Bonn (ek) – Morgen, am 17. November 2009, gibt es eine neue Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ bei FOCUS GESUNDHEIT (Sky) sowie im Heimatfernsehen bei center.tv, wm.tv und CityVision. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe steht ein Beitrag über eine Gehirn-Operation im Wachzustand: Um das Sprachzentrum eines Patienten mit Gehirntumor zu schonen, werden auf dem Operationstisch besondere Funktionsuntersuchungen durchgeführt, bevor der Tumor entfernt werden kann. „in vivo“ bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
Professor Dr. Bernhard Meyer vom Universitätsklinikum rechts der Isar in München erläutert, warum die Operation im Wachzustand so gute Ergebnisse bietet: „Wir können mit den modernen Untersuchungsmethoden relativ genau diejenigen Gehirnareale identifizieren, die für die Sprache relevant sind und die bei der Operation unbedingt erhalten bleiben sollen.“
Weitere Beiträge der neuen Folge von „in vivo“ befassen sich mit der Entwicklung von Immuntherapieverfahren bei Prostatakrebs sowie mit den wichtigsten Gesundheitsregeln. Außerdem stellt Annika de Buhr im Beitrag „in vivo – vor Ort“ das Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn vor.
Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Jährlich erkranken 436.000 Menschen, darunter 1.800 Kinder unter 15 Jahren, in Deutschland neu an Krebs. 210.000 Patienten sterben jedes Jahr an einer Tumorerkrankung. „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ macht Diagnose und Therapien besser verständlich und zeigt Betroffenen Wege für den individuellen Umgang mit der Erkrankung. Die Sendung setzt sich aus Filmbeiträgen, Expertengesprächen sowie aktuellen Nachrichten zum Thema Krebs zusammen. Die verschiedenen Filme bieten einen Überblick über aktuelle Zahlen, Daten und Fakten und gewähren anhand von Patientengeschichten sehr persönliche Einblicke in das Thema. Experten im Studio geben Ratschläge und informieren umfassend über Hintergründe, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
„Mit diesem Sendeformat bieten wir den Zuschauern vielfältige Informationen und vermitteln Hoffnung – damit die Betroffenen Mut bekommen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und aktiv, als gut informierte Partner der Ärzte, an ihrer Genesung mitzuwirken. Die Deutsche Krebshilfe stellt die Beiträge der Sendung auch auf ihre Homepage www.krebshilfe.de.
Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel und ist daher auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe und zum Thema Krebs gibt es unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 sowie im Internet unter www.krebshilfe.de. Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).
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Bonn, 16. November 2009
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