(openPR) Neue Folge informiert über Krebserkrankungen ohne Primärtumor
Bonn (jti) – Die aktuelle Ausgabe von „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“ widmet sich einer ganz besonders seltenen Krebserkrankung: dem so genannten CUP-Syndrom. Bei dieser Krebsart finden die Ärzte beim Betroffenen zwar Metastasen, jedoch keinen Ursprungstumor. FOCUS GESUNDHEIT zeigt die 36. Folge der Informationssendung heute, am 11. Mai 2010, um 18:15 Uhr. Weitere Themen des Magazins sind neue Entwicklungen in der Darmkrebsforschung sowie ein Besuch in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe für krebskranke Kinder und Jugendliche. Auch die Heimatsender münchen.tv, center.tv, wm.tv und CityVision übertragen „in vivo“. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr.
Angelika B. hat Krebs – aber sie weiß nicht, welchen. Vor zwei Jahren fanden die Ärzte bei der damals 63-Jährigen Metastasen in der Leber. Einen Primärtumor entdeckten sie jedoch nicht. Eine solche Krebserkrankung bezeichnen Mediziner als CUP-Syndrom (Cancer of unknown Primary). Krebs mit unbekanntem Ursprungstumor ist sehr selten und schwer zu behandeln, denn eine Operation ist in einem solchen Fall nicht aussichtsreich. „Da wir nicht wussten, wo der Primärherd ist, haben wir uns im Fall von Angelika B. für eine Chemotherapie entschieden“, erklärt Professor Dr. Hans-Joachim Schmoll. Er ist Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV in Halle/Saale. „Diese Therapie erfasst alle Organe, in denen der Krebsherd sitzen könnte, und hat bei Frau B. auch gut gewirkt.“ Angelika B. hat gelernt, mit ihrer Krebserkrankung zu leben. Sie weiß, dass sie nicht geheilt werden kann. Die Zeit, die ihr noch bleibt, will sie aber genießen.
Das CUP-Syndrom ist ein Thema der neuen Folge von „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“. Außerdem stellt die Informationssendung die Arbeit der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe im Schwarzwald vor. „Wir sind eine von wenigen Kliniken, die sich auf Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen spezialisiert haben. Wir sehen den Patienten nicht nur für sich, sondern wir beziehen die Geschwister und Eltern in den Reha-Prozess mit ein“, erläutert der ärztliche Leiter Dr. Siegfried Sauter. Weitere Themen der neuen Ausgabe von „in vivo“ sind die psychoonkologische Behandlung von Krebs-Patienten sowie die Forschung zur Behandlung von Darmkrebs.
Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Jährlich erkranken 450.000 Menschen, darunter 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, in Deutschland neu an Krebs. 216.000 Patienten sterben jedes Jahr an einer Tumorerkrankung. „in vivo – Das TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe“ macht Diagnose und Therapien besser verständlich und zeigt Betroffenen Wege für den individuellen Umgang mit der Erkrankung auf. Die Sendung setzt sich aus Filmbeiträgen, Expertengesprächen sowie aktuellen Nachrichten zum Thema Krebs zusammen. Die verschiedenen Filme bieten einen Überblick über Zahlen, Daten und Fakten und gewähren anhand von Patientengeschichten sehr persönliche Einblicke in das jeweilige Thema. Experten im Studio geben Ratschläge und informieren umfassend über Hintergründe, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Mit diesem Sendeformat bietet die Deutsche Krebshilfe den Zuschauern vielfältige Informationen und vermittelt Hoffnung. So sollen Betroffene den Mut bekommen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und – als gut informierte Partner der Ärzte – aktiv an ihrer Genesung mitzuwirken. Interessierte können die einzelnen Folgen von „in vivo“ auch im Internet unter www.krebshilfe.de abrufen.
Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel und ist daher auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe und zum Thema Krebs gibt es unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 sowie im Internet unter www.krebshilfe.de. Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).
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Bonn, 11. Mai 2010
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