(openPR) Die Bekanntheit von Gütesiegeln und Zertifikaten steigt weiterhin an. Mittlerweile gelten sie nach Aussagen der Verbraucher als Orientierungs- beziehungsweise Entscheidungskriterium für den Kauf eines Produktes. Zu diesem Teilergebnis kommt die Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) im Rahmen ihrer jährlichen Studie Excellence Barometers 2009 (ExBa) zur Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Darin hat die forum! Marktforschung, Mainz, im Auftrag der DGQ repräsentativ 1002 Bundesbürger über ihr Verständnis und ihre Wahrnehmung von Gütesiegeln und Zertifikaten bei der Kaufentscheidung befragt.
Kannten 2003 noch 44 Prozent überhaupt kein Gütesiegel ungestützt, so waren es 2008 nur noch 29 und 2009 sogar nur noch 24 Prozent. Weiterhin am bekanntesten ist der TÜV (39 Prozent ungestützte Bekanntheit), gefolgt von der Stiftung Warentest (27 Prozent ungestützte Bekanntheit). Sie hat sich im Vergleich zu 2008 vor das BIO-Siegel geschoben (19 Prozent ungestützte Bekanntheit), das auf dem dritten Platz rangiert. Die steigende Bedeutung von Gütesiegeln und Zertifikaten wird auch darin deutlich, dass sie als Orientierungs- oder gar als Entscheidungskriterium für den Kauf eines Produktes nach Aussagen der Verbraucher wichtiger sind als Werbung. So geben mehr als 50 Prozent der Verbraucher an, dass Gütesiegel und Zertifikate für ihre Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Dahingegen gilt Werbung nur für rund ein Viertel der Befragten als eine Orientierungshilfe beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen.










