(openPR) Rund 27.000 Schüler, Lehrer und Eltern kamen zur koelnmesse, um sich auf der „Berufe live Rheinland“ zu informieren. Zu den 150 Ausstellern gehörte auch dies-mal wieder der Brauereiverband NRW. Dabei stellte der Branchenverband nicht nur den Beruf des Brauer und Mälzers vor. Im Rahmen der Aktion „Don’t drink and drive“ konnten sich die jungen Besucherinnen und Besucher ganz spielerisch selbst davon überzeugen, dass Alkohol und Straßenverkehr nicht zusammenpassen.
Unter den 41 jungen Menschen, die derzeit in Nordrhein-Westfalen eine Berufsausbildung zum Brauer und Mälzer absolvieren, sind nur zwei Frauen. Eine von ihnen informierte die Schülerinnen und Schüler während der „Berufe live Rheinland“ in Köln über diesen interessanten Ausbildungsberuf. „In diesem Beruf ist nicht nur Köpfchen gefragt“, weiß die aus Brandenburg stammende Auszubil-dende Miriam Seddig. „Da rund die Hälfte der Arbeit bei uns automatisiert ist, muss man auch noch körperlich arbeiten. Die Mischung macht’s. Und das macht ei-ne Menge Spaß.“ Derzeit befindet sich die 19-Jährige im dritten Ausbildungsjahr bei der Iserlohner Brauerei. „Nach der Gesellenprüfung würde ich gerne im Sauer-land bleiben und vielleicht irgendwann einmal eine kleine Gasthausbrauerei eröff-nen.“
Neben Berufsinformationen stellte der nordrhein-westfälische Brauereiverband während der zweitägigen Veranstaltung seine Präventionsarbeit in den Mittelpunkt des Messeauftritts. So hatten die jungen Besucherinnen und Besucher die Möglich-keit, mit einer speziellen Brille über den „Rausch-Parcour“ zu torkeln. „Mit dieser Brille können wir einen gewissen Rauschzustand bei den Jugendlichen simulieren“, sagt Jürgen Witt, Geschäftsführer des Brauereiverbandes NRW. Und in diesem Zu-stand ist es nicht leicht, die aufgestellten Pylonen sicher zu umgehen. „Diese Akti-on soll ohne erhobenen Zeigefinger dazu beitragen, dass man unter Alkoholeinfluss auf jeden Fall die Finger vom Lenkrad oder Lenker lassen sollten. Und das ist uns hier prima gelungen. Die meisten Jugendlichen haben es verstanden.“












