(openPR) War der kleine Ort Kapellen-Drusweiler bisher noch nicht als hochkarätiger Punkt in der Südpfälzer Weinlandschaft bekannt, so dürfte sich dies in naher Zukunft spürbar ändern. Verantwortung dafür trägt der junge Winzer Martin Manderschied, der erst vor drei Jahren in die Flaschenweinproduktion eingestiegen ist. Bereits im vergangenen Jahr hatte Manderschied mit goldenen Auszeichnungen bei der Kammerprämierung und dem internationalen Weinpreis Mundus Vini aufhorchen lassen. Ein weiterer erfolgreicher Schritt war die Auswahl eines Spitzen-Rieslings zum offiziellen Wein des Palatia-Jazz-Festivals, ehe das Weingut in den bekannten Eichelmann-Weinführer aufgenommen wurde. Die Vorstellung des Weingutes in der Wochenzeitung "Die Zeit" rundete das Bild ab.
Dass dies offensichtlich keine Eintagsfliegen waren, zeigte ich dann mit dem Weinjahrgang 2008, dessen Tropfen zuerst auf der Weinmesse ProWein in Düsseldorf und erst unlängst beim größten internationalen Weinwettbewerb "AWC-Vienna", ausgezeichnet wurden. Bei der Verkostung in der österreichischen Hauptstadt gab es bei neun eingereichten Weinen acht Silbermedaillen, was nach Einschätzung der Prüfer für eine durchgängig hohe Qualität der Produkte spricht.
Einer der bisher öffentlichkeitswirksamsten Erfolge gelang Martin Manderschied dieser Tage, als das Weingut von einer großen Fachzeitschrift ("Der Feinschmecker") für die neue Ausgabe des Wein-Führers "Die besten Weingüter in Deutschland 2010" ausgewählt wurde.
Martin Manderschied sieht in diesen Auszeichnungen zum Einen eine Bestätigung seiner bisherigen Arbeit und zum Anderen einen Ansporn, weitere Schritte zur Qualitätssteigerung zu gehen. Im September 2008 begann er, den Betrieb auf biologischen Weinbau umzustellen. Die ersten seiner Weine, die die Bezeichnung "biologisch" offiziell tragen dürfen, kommen mit dem Jahrgang 2011 auf den Markt.










